Altenheim-Leiterin vor Gericht

Die ehemalige Altenheim-Leiterin des ehemaligen Norderneyer Altenheims Inselfrieden muss sich wegen Vorwürfen der Untreue und Insolvensverschleppung in 33 Fällen nun vor Gericht verantworten. Die Fälle wurden jüngst an das Schöffengericht des Amtsgerichts Aurich übergeben. Hierbei geht es 26 mal um einfache oder gewerbsmäßige Untreue, 6 mal um gewerbsmäßigen Betrug und 1 mal um vorsätzliche Insolvenzverschleppung. Außerdem werde in einem separaten Verfahren ermittelt, ob es zu Körperverletzungen kam oder ob Pflegeversäumnisse vorliegen.

Der Geschäftführerin der GmbH wird  vorgeworfen, in den 26 Fällen der Untreue, Taschengeldkonten der Bewohner für den Ausgleich und die Tilgung von Verbindlichkeiten der GmbH genutzt zu haben. Die Summe der verwendeten Gelder beläuft sich auf 19.500 Euro. Es findet eine Prüfung durch das Schöffengericht statt, wobei untersucht wird, ob ein Tatverdacht besteht und ob die Anklagen zu einer Hauptverhandlung führen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*