Es hat gefetzt an der Küste

Gestern zog das Sturmtief „Benjamin“ über weite Teile Norddeutschlands hinweg. In Bremen, Hamburg und an den Küsten gingen die Wasserstände bis zu 2 Meter über dem normalen Hochwasser und es gab vielerorts Absperrungen aufgrund von Überflutungen.

Auch der Hafen in Norddeich war weiträumig abgesperrt und für Fahrzeuge nicht mehr erreichbar. Wer sich aber der Herausforderung stellte, aus dem Auto auszusteigen und in den Wind zu laufen, konnte das aufgepeitschte Wasser ganz aus der Nähe erleben. So war die Mole in Norddeich gegen 13:00 Uhr fast komplett unter Wasser. Ebenfalls überflutet war der Bereich am Pier, von wo aus man den Schiffen bei gutem Wetter beim Rangieren zusehen kann. Bei den gestrigen Wetterbedingungen war der Fährverkehr natürlich vorerst eingestellt. 

Alle Waghalsigen, die sich herausgetraut hatten, mussten sich ordentlich gegen den Wind stemmen oder sich irgendwo gut festhalten, um von den reißenden Windböen nicht aus der Bahn geworfen zu werden. Die Konfrontation mit der rauen Natur hat aber vielen Passanten sichtlich Spaß gemacht.

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