Kegelrobben auf dem Vormarsch

Nachdem es für uns Menschen viele Einschränkungen während der Corona-Zeit gab, sieht es bei der Tierwelt anders aus.

Weil der Mensch sich in vielen Regionen zurückziehen musste und so auch die Strände vielerorts für einen recht großen Zeitraum unberührt blieben, bekamen viele Tierarten plötzlich mehr Raum zum Leben.

Experten vermuten, dass dieses Verhalten auch bei den Kegelrobben zu beobachten ist. Die diesjährigen Zählungen weisen große Differenzen zum Vorjahr in positiver Weise auf. Wobei es im Jahr 2019 nur einen leichten Anstieg der gesichteten Tiere gab, soll es in diesem Jahr einen Zuwachs um rund 30% im Niedersächsischen Wattenmeer geben. In Schleswig-Holstein ist die Zahl der gezählten Tiere sogar um 41% auf rund 220 gestiegen. Das größte Aufkommen an Kegelrobben, die zu den größten Raubtieren der Deutschen Küsten zählen, ist in den Niederlanden zu beobachten. Auch dort kann man die Kegelrobben an Land finden, wo sie rasten und und sich ausruhen.

Die Zählungen der Kegelrobben soll in diesem Jahr in den Monaten März bis April stattgefunden haben.

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