Die Kegelrobbe

 

Ihren Namen verdankt sie ihrem kegelförmigen Kopf. Sie kann bis zu 2 Meter lang werden und maximal etwa 300 Kilo auf die Waage bringen.
Der Lebenszyklus der Kegelrobbe unterscheidet sich von dem der Seehunde in der Zeit der Geburten. Während Letztere ihre Jungen im Juni zur Welt bringen, werden die kleinen Kegelrobben im Winter geboren.
Auch ihr Bestand im Wattenmeer nimmt stetig zu. Die Zählungen erfolgen in der Zeit des Fellwechsels, als in den Monaten März / April. Die  nächste Zählung steht also bald wieder an, im letzten Jahr wurden jedenfalls 3.312 Tiere erfasst. Seit 2007 wurde eine Wachstumsrate von über 15 Prozent dokumentiert. Gründe hierfür sind nicht nur höhere Geburtenraten sondern auch die “Einwanderer“, die von den Britischen Inseln herüber kommen.
Durch die Geburt im Winter sind die kleinen Kegelrobben ständig der Gefahr ausgesetzt, durch Winterstürme ins Meer gerissen zu werden. Passiert dies in den ersten Lebenswochen,  kann der Kontakt zum Muttertier gänzlich abreißen.
Keine leichte Kinderstube.
B.E