Orkantief „Xaver“ richtet Schäden an

Etwa vier Wochen ist es nun her, dass der Orkan „Christian“ schwere Schäden auf den Ostfriesischen Inseln und dem Festland angerichtet hat. Bei einem Rückblick fallen einem vor allem abgedeckte Hausdächer, entwurzelte Bäume und umgestürzte Zäune ein. Das Bild, was „Christian“ hinterlassen hat, war doch schon sehr chaotisch und die anschließenden Aufräumarbeiten waren ziemlich umfangreich.

In den letzten Tagen fegte das Orkantief „Xaver“ über die Inseln und das Ostfriesische Festland hinweg. Bereits am Donnertag fiel größtenteils der komplette Fährverkehr zu den Inseln aus. Daher wurde bei vielen Betrieben die Arbeit auf Eis gelegt und die Pendler konnten zu Hause bleiben. Auch die Kinder hatten am Donnerstag und Freitag „sturmfrei“ und der Schulunterricht fiel aus. Am Donnerstag Mittag wurde dann die erste Sturmflut erwartet mit Wasserständen von 3,50m über dem normalen Hochwasser. Gegen Nachmittag legte der Orkan dann einen anderen Gang ein und der Wind fetzte in Stärken von bis zu 12 über das Land. Die zweite Sturmflut fiel in die Nacht von Donnerstag auf Freitag. Große Bereiche des Hafens waren überflutet. Der Bereich war vorab großflächig abgesperrt worden. Am Freitag gab es weiterhin Sturmböen über den Tag verteilt mit einer Abkühlung der Luft über Tag auf etwa 2°C. In den starken Windböen gab es immer wieder Niederschlag mit Hagel oder Schnee, was den Wind noch kälter wirken ließ. Der Sturm „Xaver“ hat überwiegend Schäden durch Überflutungen hinterlassen, weniger durch abgedeckte Dächer wie durch Sturm „Christian“. Im Großen und Ganzen ist der Sturm aber glimpflicher ausgegangen als erwartet. Die Schäden sind überschaubar.

Mittlerweile fahren die Fähren zu den Inseln wieder weitestgehend nach Plan. Der Sturm ist vorbei gezogen und die Lage hat sich beruhigt.

Wir Ostfriesen sind das raue Wetter ja eigentlich auch gewohnt…