Kaffeehaus-Konzept: Verfahren läuft weiter

Seit einiger Zeit nun gibt es Unstimmigkeiten zwischen der Pächterin der Traditionslokalität am Weststrand und dem Staatsbad Norderney als Eigentümer. In dem vergangenen Rechtsstreit ging es darum, dass die Pächterin hinter dem ihr vorgelegten Vertrag von der Staatsbad Norderney GmbH einen Scheinvertrag vermutet und geklagt hatte. Allerdings erfolglos, denn sowohl das Amtsgericht Aurich als auch das Gericht in Oldenburg entschied nicht zu Gunsten der Klägerin. Es wurde beschlossen, dass die Pächterin das Kaffee zu räumen hat und eine Revision in dem Fall wurde nicht zugelassen.

Nun liegt beim Bundesgerichtshof eine Nichtszulassungsbeschwerde vor, welche den ganzen Prozess noch einmal in die Länge ziehen wird. Das Staatsbad Norderney zeigt sich unterdessen relativ unbeeindruckt und ist froh über die genehmigten Rechte in dem neuen Pachtvertrag. Diese umfassen ein ganztägiges und ganzjähriges Kaffeehaus-Konzept. Über weitere Einzelheiten wolle man erst Infos geben, wenn das aktuelle Verfahren abgeschlossen ist, wie Kurdirektor Wilhelm Loth mitteilte.