Quallen: Richtiges Verhalten bei Kontakt

Es ist wieder soweit! Die Badesaison läuft in vollem Gange und auch die Quallen nehmen die Einladung für den Besuch am Strand gern entgegen. Immer wieder kann man beim Spazieren am Wassersaum die glibberigen Meeresbewohner auffinden und sollte auf jegliche Berührung mit ihnen Verzichten. Während des Schwimmens und Badens im Meer kann sich die Kontaktvermeidung allerdings schon leicht schwieriger gestalten, denn dort sind die Quallen nicht unbedingt sofort sichtbar.

Falls es doch einmal passieren sollte, und man kommt mit einer Gelbhaar- ,oder auch Feuerqualle genannt, in Kontakt, sollte man nicht in Panik geraten. Die Stiche der Qualle sind zwar recht unangenehm, doch wirklich gefährlich sind diese nur selten. Falls man nun wirklich in den schmerzhafte Genuss der in der Nord- und Ostsee lebenden Meeresbewohner gekommen sein sollte, wird geraten, sofort zum Strand zurück zu kehren und dort die verbliebenen Tentakeln zu entfernen. Als Hilfsmittel hierfür kann zum Beispiel eine Bankkarte, ein Handtuch oder eine Pinzette verwendet werden, wenn vorhanden. Wenn alle Reste der Qualle entfernt wurden, sollte man die Kontaktstellen reichlich mit Meerwasser spülen. Von einer Reinigung oder gar Desinfektion der betroffenen Stellen, etwa mit Süßwasser, Alkohol oder Essig, wird dringend abgeraten, da hierdurch die Nesselkapseln der Quallententakeln zum Patzen gebracht werden können und so vermehrt Quallengift freigesetzt werden kann, was unweigerlich zu einer Zunahme der schmerzhaften Beschwerden führen würde. Falls sich die Symptome nach empfohlener Erstbehandlung nicht langsam bessern, sollte ein Arzt aufgesucht werden.