Norderney – Eine Inspiration

Die Insel Norderney ist im Jahr 1362 durch eine schwere Sturmflut entstanden. Damals wurde von der damaligen Insel Buise ein Teil vom Wasser abgetrennt und wurde zu der Zeit erst Osterende genannt, danach „Norder neye Oog“, was soviel bedeutet wie „Nordens neue Insel“ (Oog = Auge). Der Name Norderney wurde erst Ende des 16. Jahrhunderts übernommen.

Seither ist die Insel Norderney neben den Urlaubern auch für viele Adelige und Prominente Anlaufpunkt gewesen. Durch die heilende Luft, die einzigartigen Strandlandschaften und die gute Erreichbarkeit erfreute sich Norderney höchster Beliebtheit, und das tut sie heute noch. Im Jahr 1836 verlegte König Georg V. von Hannover seine Sommerresidenz nach Norderney. Nach ihm ist auch die bekannteste Aussichtsdüne am Nordstrand bekannt, „die Georgshöhe“. Auch der bekannte deutsche Dichter Heinrich Heine war 1826 zu Gast auf der Insel und vermochte mit folgenden Worten die Schönheit Norderneys zu beschreiben:

„Gar besonders wunderbar wird mir zu Mute, wenn ich allein in der Dämmerung am Strand wandle – hinter mir flache Dünen, vor mir das wogende unermessliche Meer. (…) Die hohe Einfachheit der Natur, wie sie mich hier umgibt, zähmt und erhebt mich zu gleicher Zeit, und zwar in stärkerem Grade als jemals eine andere erhabene Umgebung.“