Gewerbeflächen und Privatwohnungen unter einem Dach

Auf Norderney wird derzeit noch gebaut und gewerkelt was das Zeug hält. Unter anderem auch in der Wilhelmstraße. Dort ist am 1. Oktober letzten Jahres das alte Gebäude abgerissen worden und  das Großprojekt Neubau begann. Das Haus, das den Namen “Passepartout” trägt, ist in voller Arbeit und es entstehen hier Privatwohnungen, wie auch Ferienwohnungen und Gewerbeflächen. Die Privatwohnungen sollen als Dauerwohnungen für die Bauherren und Eigentümer, Familie Tillmann, dienen. Die Gewerbeflächen sind noch nicht vollständig vergeben, ein Teil ist aber schon verplant. Unter anderem wird ein kleines Cafe entstehen und die Redaktion des Ostfriesischen Kurier und der Norderneyer Badezeitung hat hier ihren Sitz.

Das Haus konnte am 29. Januar bereits Richtfest feiern und die Bauherren sind mit der Arbeit der ausführenden Baufirma Hofschröer äußerst zufrieden. Bis Mai soll das Gebäude fertig gestellt sein und kann dann bezogen werden.

Blueskonzert am Freitag

Am Freitagabend wird sich im Conversationshaus alles um das Thema Blues drehen. Der Pianist und Sänger Christian Willisohn ist zu Gast auf der Insel und möchte dem Publikum die zahlreichen Facetten des Blues ein Stück näher bringen. Mit seinen eigenen Komposition möchte er den Grundgedanken des Blues vermitteln aber die Zuhörer auch mitnehmen in die Artenvielfalt dieser Musikrichtung. Willisohn ist es wichtig, dem Publikum auch die ursprünglichen Wurzeln des Blues zu zeigen.

Am Freitag, den 27. Februar, wird der Künstler Christian Willisohn ab 20:00 Uhr im Conversationshaus zu sehen und zu hören sein. Der Eintritt liegt bei 16 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse bei 18 Euro.

Tag der offenen Tür im NEZ

Ein im Luftstrom tänzelnder Windzeiger, die Riffelstrukturen in der der Außen-Holzfassade, die an das Watt erinnern und die restliche Fassade, die die Strömung des Meeres widerzuspiegeln scheint… Dies sind die ersten visuellen Eindrücke des neuen Nationalpark-Erlebniszentrums “WattWelten” auf Norderney. Nach der einjährigen Bauphase und mehrjähriger Vorarbeit ist es nun endlich soweit, das NEZ ist fertig und bereit, die Besucher über interessante Details rund um den Nationalpark, das Ökosystem Wattenmeer und seine vielfältigen Bewohner zu informieren. Im Erdgeschoss wird der Besucher in Verbindung thematischer Leitlinien durch die Ausstellung geführt. Es wird interaktiv und erlebnisreich berichtet und informiert über die biologischen und geologischen Prozesse, die Artenvielfalt im Wattenmeer und über aktuelle Problemthemen. Im Obergeschoss haben die Gäste die Möglichkeit, die Inforationen noch weiter zu vertiefen. Außerdem hat man von hier aus ein tollen Ausblick über das Wattenmeer und den Hafen. Das Highlight des alten Nationalparkhauses, nämlich die beliebten Aquarien und Streichelbecken, wird im neuen NEZ auch wieder vertreten sein, allerdings hier noch umfangreicher. Sicherlich ganz zur Freude der Kinder!

Wer neugierig geworden ist, was das Nationalpark-Erlebniszentrum alles zu bieten hat, ist herzlich eingeladen zum Tag der offenen Tür am Samstag, den 28. Februar von 11:00 – 18:00 Uhr. Eine tolle Gelegenheit, um erste exklusive Einblicke zu sammeln. Ab Montag, den 02. März hat das NEZ in der Saison dann täglich geöffnet von 09:00 – 18:00 Uhr.

Süstrandpolder: Hütte wird erneuert

In dieser Woche sind die ersten Arbeiten an der Hütte am Südstrandpolder gestartet. Die Nabu-Gruppe Norderney hatte dies in Auftrag gegeben. Neben der Firma, die die Arbeiten ausführt, wird Unterstützung geboten von zwei Bundesfreiwilligen des Nabu-Woldenhofs Wiegboldsbur, von Nationalparkranger Nico Erdmann, von zwei Bundesfreiwilligen des NLWKN und von Mitgliedern der ansässigen Nabu-Gruppe.

Die gesamte Beobachtungshütte ist zum großen Teil aus Spendengeldern finanziert worden. Der NLWKN will den Aufgang zur Hütte erneuern. Die Ausstattung der Hütte übernimmt die Nationalparkverwaltung. Hier sollen neue Hinweisschilder und ein Spektiv installiert werden. Auch die Umgebung soll ein wenig auf Vordermann gebracht werden, denn den bodenbrütenden Vogelarten soll mehr Brutraum gegeben werden. Auf Nachfrage und Bitten der Nabu-Gruppe Norderney wird diesen Part auch die Nationalparkverwaltung übernehmen.

Erfolg bei Inselkonferenz: Anträge im Landtag

Bei der Zusammenkunft der Sozialdemokraten im “Lieke Deeler” überbrachte Landtagsabgeordneter Holger Heymann als erstes freundliche Grüße des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil. Die Konferenz der Inselvertreter, die durch Heymann initiiert wurde, trug auch schon erste Früchte. So konnten bereits zwei Anträge vor dem niedersächsischen Landtag gestellt werden.

Der erste Antrag bezieht sich auf das Thema “bezahlbarer Wohnraum für Einheimische” und das zweite Thema umfasst die Infrastrukturanforderungen in touristischen Hochburgen wie etwa Norderney. Auch Bürgermeister Frank Ulrichs war bei der Konferenz vertreten, bei der es unter anderem auch um Themen wie dem Wohnungsbau an der Ecke Benekestraße/ Mühlenstraße, dem Bau von weiteren Wohnungen am Wasserturm, dem NEZ, dem neuen 5-Sterne-Hotel und dem Hafenterminal ging. Außerdem wurde über die Zukunft vom Haus der Insel diskutiert. Hier soll in den nächsten Jahren eine Entscheidung gefällt werden über die weitere Verwendung. Weiterhin wurde sich befasst mit der Frage über den künftigen Schulstandort und über mögliche Nutzungsoptionen des Grundschulgebäudes.

Verkehrslage am Hafen “schwierig”

Busse, Taxen, Autos, Fahrräder und nicht zuletzt die Fußgänger tummeln sich am Hafen, was zu einer sehr unübersichtlichen Situation und teilweise gefährlichen Verkehrslage führt. Dazu kommen noch die Parkflächen für Autos, die mittendrin zu finden sind. Aus diesem Grund besteht dringender Handlungsbedarf, was dieses Thema angelangt. Es wurde vorgeschlagen dieses Problem im gleichen Zuge zu regulieren, wie das das Projekt “Hafenterminal”. Dies wäre eine sehr gute Gelegenheit alles unter einen Hut zu bringen.

Allerdings erklärte Bürgermeister Frank Ulrichs, dass die Angelegenheit doch schwieriger zu bewältigen ist, als es im ersten Moment aussieht. Dies sei ein sehr komplexes Thema, da die vielen Verkehrsteilnehmer, wie zum Beispiel die Busse des ÖPNV, die Taxen, der Gelegenheitsverkehr, sowie die Fahrzeug-Querungen der beiden Brücken und die Fußgänger auf kleinstem Raum reguliert werden müssten. Dazu gibt es aktuell auch schon erste Konzepte und Gespräche mit agierenden Nutzerkreisen wurden bereits geführt, aber die Situation gestaltet sich wie gesagt als schwierig, da einfach sehr wenig Spielraum in der Fläche vorhanden ist.

Auch die Kostenfrage ist ein Thema, was noch Fragen offen lässt. Wie Ulrichs mitteilte, ist mit einem sechsstelligen Betrag für dieses Projekt zu rechnen und Träger des ÖPNV ist nicht die Kommune, sondern der Landkreis. Wie es aussieht muss daher die Situation am Hafen vorerst so beibehalten werden.

Neuer Hafenterminal nimmt Gestalt an

Der neue Terminal am Norderneyer Hafen soll mehrere Aspekte vereinen. Zum einen die wichtige Überdachung für die wartenden Gäste, außerdem die energetische Effizienz und natürlich wichtig, der Flutschutz. Als 1997 der zweite Anleger auf Norderney gebaut wurde, war es schon im Gespräch, die Situation für die Gäste am Hafen zu verbessern, wie Carl-Ulfert Stegmann, Vorstand der Reederei Norden-Frisia, berichtete. Nun ist es endlich so weit und die Reederei hat doch schon sehr konkrete Pläne und Entwürfe für das neue Abfertigungszentrum am Hafen. Diese sind mittlerweile auch der Öffentlichkeit vorgestellt worden und finden vermehrt großen Anklang. Natürlich gibt es immer auch mal wieder ein “Contra”, was beispielsweise die Größe oder die Nutzungsmöglichkeiten des Terminals anbelangt, aber im Großen und Ganzen sprechen sich doch alle mehrheitlich “Dafür” aus.

Das Modell des Gebäudes zeigt, dass es sich über den kompletten Molenkopf erstreckt und soll etwa 1000 – 1200 Fahrgästen eine überdachte Fläche bieten. Außerdem ist für das Erdgeschoss ein Kiosk vorgesehen und nicht fehlen dürfen natürlich die sanitären Anlagen. Eine Etage höher, im ersten Stock, wird die Verwaltung der Frisia einziehen. Hier finden aber die Besucher auch eine Gastronomie mit Außenterrasse und spektakulärem Ausblick auf das Meer.  Am höchsten Punkt soll das Gebäude zehn Meter messen und beide Fähranleger miteinander verbinden. Um den Untergrund, auf dem gebaut werden soll, zu stärken, müssen vorweg erst einmal Bohrpfähle gesetzt werden. Rund 200 Stück, wie Architekt Ewald Lorek mitteilte. Hiermit wolle man, wenn alles mitläuft, möglichst noch in diesem Jahr beginnen. Das Vorhaben ist, den neuen Hafenterminal bis Winter 2016 geschlossen zu bekommen. Eine allzu große Einschränkung bei der Abwicklung des Fährverkehrs ist nicht vorherzusehen. Hier wird alles seinen gewohnten Gang gehen.

Der geschätzte Betrag für den Neubau am Hafen liegt bei etwa zehn Millionen Euro, man hofft aber, dass man leicht darunter bleibt.

Bauprojekt in Winterstraße fast fertig gestellt

Die Winterzeit ist bekanntlich “Bauzeit” auf der Insel. Von einigen Großprojekten, ist der Bau in der Winterstraße dem Ende nun sehr Nahe gekommen. In dem Haus Winterstraße/ Ecke Jann-Berghausstraße sind insgesamt elf Wohnungen und zwei Geschäftsflächen entstanden. Es sind nur noch kleinere Restarbeiten zu machen, bis das Objekt vollständig fertig ist. Wie Sven Wismann und sein Vater Wolfgang Wismann, Geschäftsführer von Bauträger WiSo Wohn- und Gewerbebau erklärten, werden die Wohnungen teils privat bewohnt, als Erstwohnsitz oder als Ferienwohnung genutzt. Eine der neu vorhandenen Geschäftsflächen wir langfristig an die Firma R und U Schuh vermietet, die andere ist bereits an die Bäckerei Bethke verkauft worden.

Alle Auflagen der Baugenehmigung wurden hier erfolgreich erfüllt und die abschließende Fertigstellung des Gebäudes ist für März geplant.  Ein Großteil der Wohnungen wurde bereits zum jetzigen Zeitpunkt übergeben.

Schlager-Duo besingt Norderney

Das Schlager-Duo aus dem Rheinland “Pures Glück” war einmal auf Norderney zu Besuch und hat sich direkt in unsere schöne Insel verguckt. Begeistert von der Einzigartigkeit und Schönheit der Insel, konnten Sie nicht verstehen, dass es bisher noch kein richtiges Lied für und über die Insel gäbe. Dies wollten sie dann in die Hand nehmen und haben einen Song allein für Norderney geschrieben. Der Texter und Komponist Tom Marquardt hat hier für die richtigen Zeilen gesorgt und das Duo durfte sich gesanglich austoben. Natürlich darf in diesem Zusammenhang das passende Musikvideo auch nicht fehlen und so rückten die Musiker mit samt Kamerateam auf der Insel an, um bewegte Bilder einzufangen und die Insel in ihrer ganzen Schönheit zu präsentieren. Bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und das Meer immer im Blick wurde das Musikvideo zu “Norderney” gedreht und das Duo möchte angeblich “niemals wieder fortgehen”.

Der Song wurde bereits im November veröffentlicht und wurde auch an die Gastronomen per Mail verschickt. “Pures Glück” möchte ihren Song gern zum offiziellen Inselsong machen. Die Einheimischen und Gäste sollen mit dem Song immer eine Verbindung zur Insel haben. Der Song ist aktuell in den Charts bereits gut platziert und wird von bekannten DJs aufgelegt. Außerdem sind auch Liveauftritte des Schlager-Duos geplant, wann genau wurde aber noch nicht bekannt gegeben.

Kein Organisator für City-Abendlauf

Seit 26 Jahren nun gibt es den City-Abendlauf des TuS auf Norderney. Leider sieht es nun so aus, als wenn in diesem Jahr keiner die Organisation für den Lauf übernehmen möchte. Im letzten Jahr hatte ein neues Organisationsteam des TuS den Lauf betreut. Allerdings wurde die Abwicklung für dieses Jahr vom Kopf des Teams widerrufen. Seither wird nach einer neuen Person gesucht, aber leider bislang ohne Erfolg, wie TuS-Vorsitzender Manfred Hahnen betonte. Alle Beteiligten des Teams sind beruflich sehr stark eingebunden und haben daher einfach nicht die Zeit für eine derartige Aufgabe. Daher ist beschlossen worden, in diesem Jahr den TuS City-Abendlauf ausfallen zu lassen. “Wir werden mittlerweile als Dienstleister gesehen und nicht mehr als große Familie, wie es früher einmal war”, so Hahnen. Die Organisation eines Citylaufes sei eine sehr undankbare Aufgabe und möglicherweise werde es in Zukunft nur noch kommerzielle Veranstaltungen geben, wie der TuS-Vorsitzende durchblicken ließ.