Saisonstart 2015 äußerst erfreulich

Bereits das Jahr 2014 hat in Sachen Übernachtungen in Niedersachsen touristisch alles Bisherige übertroffen. Mit 40,4 Millionen Übernachtungen sagen die neuesten zahlen der Tourismus Marketing Niedersachsen GmbH (TMN) so einiges über die Beliebtheit der Reiseziele in Niedersachsen aus.
Wie aus den Auswertungen weiter hervorgeht, ist die beliebteste Region der Norden mit den Ostfriesischen Inseln. Wie Herbert Visser, Marketingleiter des Staatsbades Norderney mitteilte, wird sich die positive Bilanz des Jahres 2014 auch in diesem Jahr weiter fortsetzten. Dies würden die bereits jetzt überdurchschnittlich hohen Buchungen verraten. Bereits nun im März, wo das Wetter meist noch nicht ganz so einladend ist, sei die Insel sehr gut belegt. Man könne sagen, das ist ein ordentlicher Zuwachs von etwa 10% in Hinblick auf die Buchungen.

Auch für Ostern diesen Jahres erwarte man eine extrem zufriedenstellende Auslastung!

Verkehrssperre beginnt

Seit Mitternacht des 25. März hat das diesjährige Saison-Verkehrsverbot begonnen. Ab nun heißt es für alle Fahrzeuge, die trotzdem auf der Insel fahren wollen oder müssen, “Ausnahmegenehmigung anfordern”! Diese wird nur ausgestellt für Fahrzeuge mit der Abgasnorm 4 oder besser (grüne Plakette). Für einen Antrag braucht man eine Kopie des Fahrzeugscheins und ein Online-Formular, das man auf www.stadt-norderney.de herunterladen kann. Das Verkehrsverbot dauert an bis zum 1. November diesen Jahres.

Führungen im Fischerhaus

Seit etwa Mitte Februar ist das beliebte Fischerhaus-Museum auf Norderney wieder geöffnet. Neben der Erkundung auf eigene Faust, werden hier auch Führungen angeboten, bei denen den Besuchern interessante Dinge rund um die Fischerei und die Geschichte erklärt werden. Termine für die öffentlichen Führungen sind immer Dienstag und Donnerstag um 11:00 Uhr, Treffpunkt ist am Teehuus im Argoner Wäldchen. Der Heimatverein bietet diese Führungen für ein kleines Eintrittsgeld in Höhe von 3 Euro an.

Höchstpreise auf Norderney

Martin Homes, Vermessungsdirektor und Vorsitzender des Gutachterausschusses vom Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen bei der Regionaldirektion Aurich, bestätigte vor Kurzem, dass die Insel Norderney den bisherigen Spitzenreiten in Sachen Quadratmeterpreise, die Insel Sylt, geschlagen hat.  Auf Norderney hat im letzten Jahr eine Immobilie einen Preis von 15.900€ Euro erzielt, wohl gemerkt für einen einzigen Quadratmeter!!! Das geht schon fast ins Maßlose! Während der Preis für einen Quadratmeter auf dem Ostfriesischen Festland bei durchschnittlich 1000 Euro und in den Badeorten bei etwa 1700 Euro liegt, wird auf Norderney ein Durchschnitt pro Quadratmeter von 7400 Euro erreicht. Das ist etwa das Siebenfache! Seit dem Jahr 2013  kann Norderney einen Preiszuwachs von durchschnittlich 10% vorweisen und die Tendenz ist steigend. Ganz im Gegensatz zum Binnenland und einigen anderen Ostfriesischen Inseln, wo die Preise stagnieren oder sogar abfallen, wie etwa auf Spiekeroog. Auffällig ist auch, dass etwa Zweidrittel aller Käufer von Wohnungseigentum nicht aus Ostfriesland kommen und auch die Einfamilienhäuser sind auswärtig begehrt mit etwa 30% anteilig. Norderney ist eben eine sehr interessante Insel,  sowohl geeignet als Privatwohnsitz, wie auch als Kapitalanlage und Betreibung einer Ferienwohnung.

Von der steigenden Preistendenz in Sachen Wohnungen und Eigentum werden die Preise für die Mieten auf Norderney sicherlich nicht ganz unbeeinflusst bleiben. Aktuelle Zahlen diesbezüglich liegen derzeit aber noch nicht vor, diese werden wohl erst im kommenden Herbst analysiert und ausgewertet werden können.

Reederei und N-Ports gegen Vorhaben der Stadt

Die Stadt Norden hatte so einiges vor mit dem Hafen in Norddeich. Unter anderem sollte die komplette Abwicklung des Fährverkehrs geändert werden und die Schiffe sowohl nach Juist, wie auch nach Nordeney, sollten nur noch an der Ostmole an- bzw. ablegen. Die Westmole, an der aktuell und auch in Zukunft die Schiffe nach Juist ablegen und auch wieder anlegen, sollte touristisch erschlossen werden. So war es geplant! Doch das Oberverwaltungsgericht Lüneburg erklärte den Bebauungsplan 92 der Stadt Norden für nichtig, denn die AG Reederei Norden-Frisia und N-Ports Niedersachsen hatten vor Gericht gegen das Vorhaben der Stadt geklagt. Man bezweifle, dass die Stadt Norden Befugnis habe, den Landeshafen Norddeich einfach zu überplanen auf Berufung des Vorranges überörtlicher Planungen. Außerdem sieht die Frisia eine Komplettabwicklung des Fährverkehrs nur über den östlichen Teil der Mole und des Molenkopfes für schlicht unmöglich. Solch eine unbedachte Handlung würde die Sicherheit im Schiffsverkehr erheblich gefährden und verschlechtere zudem noch die derzeit sowieso schwierige Situation der Anbindung bezüglich Norderney und Juist.

Wie die Pressesprecherin von N-Ports, Dörte Schmidt, mitteilte, habe das Urteil des Gerichts Klarheit verschafft, nun müsse man noch auf die Urteilsbegründung warten, die schriftlich vom Gericht kommt, danach werde alles genauestens geprüft. Man sei sehr bestrebt, eine gemeinsame Lösung mit der Stadt und der Frisia zu finden.

“WattWelten” Eröffnungsgeschenk übergeben

Nicht nur lehrreich, auch etwas für das Auge ist das tolle Eröffnungsgeschenk, welches vom Staatsbad Norderney an das NEZ übergeben wurde. Das Präsent in Form eines leuchtend blauen Seehundes wurde über vier Wochen gestaltet, bemalt und fertiggestellt. Zu sehen sind die “flying five”, zu denen die Silbermöwe, die Ringelgans, der Alpenstrandläufer, die Brandgans und der Austernfischer gehören, aber auch die “small five”, die die Nordseegarnele, die Strandkrabbe, die Wattschnecke, die Herzmuschel und den Wattwurm vertreten.

Bürgermeister Frank Ulrichs sprach von einer tollen Idee und freut sich auf eine tolle kommende Zusammenarbeit zwischen Nationalpark-Erlebniszentrum und Staatsbad. Den Künstlern Heidi Ipsen und Claus Ulrich-Ipsen wurde herzlich für das tolle und detailreich verzierte Kunstwerk gedankt und auch NEZ-Leiterin Sonja Wolters war begeistert über die künstlerische Ergänzung, die nun das Nationalparkhaus schmückt. Nun fehlte nur noch die richtige Beleuchtung und ein passendes Podest, um den neuen Bewohner ins rechte Licht zu rücken, so Wolters.

Einheimischenmodell: Bewerbungsfrist abgelaufen

Nur noch die Hälfte ist übrig von ursprünglich 90 Bewerbungsanträgen! Bei dem geplanten Einheimischenmodell am Südwesthörn geht es mit großen Schritten voran. Die zehn Grundstücke, die ausschließlich an Norderneyer vergeben werden, sind heiß begehrt und es sollen hier fünf Doppelhaushälften entstehen. Wie Bürgermeister Frank Ulrichs vor einiger Zeit mitteilte, sei die Frist für die verbindlichen Bewerbungen bereits abgelaufen und wie zu erwarten, habe sich die Zahl der in Frage kommenden Bewerber doch drastisch reduziert. Aktuell beschäftige man sich noch mit der Auswertung der vorliegenden Unterlagen. Sobald feststehe, welche Bewerber am ehesten die Kriterien für die Vergabe erfüllen und somit die höchste Punktzahl erzielen, werde man diese kontaktieren.

Aktuell befände man sich noch in Verhandlungen mit dem Land Niedersachsen, welche aber kurz vor dem Abschluss stünden, so Ulrichs. Zeitgleich laufe die Vorbereitung der Erbbaurechtsverträge und auch mit den ersten Erschließungsarbeiten der Baugrundstücke könne in kürzester Zeit begonnen werden. Ein weiteres Einheimischenmodell ist für das nächste Jahr ganz in der Nähe des Südwesthörn ins Visier genommen worden.

Kabarettistischer Abend im Kurtheater

Es geht um ein Thema, das wir alle lieben und jedes Jahr mit großer Vorfreude erwarten, “Das Reisen”! Einfach mal die Seele baumeln lassen, den Alltag hinter sich lassen und relaxen! Keine Verpflichtungen und keine Sorgen, die der normale Alltag mit sich bringt. So müsste eigentlich der perfekte Urlaub aussehen,…müsste! Die Künstlerin Anka Zink führt durch den Abend mit einem “kabarettistischen Reisebericht”, in dem es um das Reisen geht, was allerdings auch alles andere als erholsam sein kann. Sie erzählt über Probleme, die auftreten können und über die Freude, das Alltägliche nach der Reisezeit wieder zu haben.

Wer sich diesen unterhaltsamen Abend nicht entgehen lassen möchte, ist am 31. März herzlich in das Norderneyer Kurtheater eingeladen. Die Vorstellung beginnt um 20:00 Uhr und die Preise für den Eintritt liegen zwischen 18 und 24 Euro.

Pastor und Kabarettist Matthias Schlicht zu Gast

Angefangen als Gemeindepastor, dann Studentenpfarrer, Konventual-Studiendirektor im Kloster Loccum und Wissenschaftler an der Technischen Universität Clausthal, das ist so etwa die Laufbahn von Kabarettist und Pastor Matthias Schlicht. Seit 1991 ist er Pastor der Hannoverschen Landeskirche und nun wieder Gemeindepastor in Buxtehude, seinem Heimatort. Auf Einladung des Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung Inselkirche auf Norderney, Bischof i.R. Jürgen Johannesdotter, wird Matthias Schlicht nun nach Norderney kommen und hier ein Konzert geben.

Der Name des Programmes an diesem Abend wird “Eisfabrik” lauten. Es handelt von dem Wetter, das immer wärmer wird, und den Menschen, die wohl immer kühler werden. Ein seltsamer Widerspruch! Aufgegriffen werden in lustiger, direkter aber auch ernster Weise Themen, die so bunt sind wie das Leben selbst. Mit seiner Gitarre, Wortwitz und künstlerischem Talent wird er seine Gäste ganz sicher begeistern.

Der Alleinunterhalter Matthias Schlicht tritt am 21.03.2015 um 19:30 Uhr  im Gemeindehaus in der Gartenstraße auf. Wer Interesse hat, kann die Eintrittskarten für das Konzert im Vorverkauf im Reisebüro Norderney für 10 Euro erwerben, oder an der Abendkasse für 12 Euro. Der Erlös wird der Arbeit der Stiftung Inselkirche zukommen.

Schwierigkeiten im Personennahverkehr

In der letzten Fachausschusssitzung auf Norderney ging es um da Thema “Parkplatz C”. Wie Bürgermeister Frank Ulrichs durchblicken ließ, bereite den Beteiligten diese Angelegenheit aktuell  Kopfschmerzen, denn der Parkplatz müsse an das Streckennetz des öffentlichen Personennahverkehrs angebunden werden.

Gar keine so einfache Aufgabe! Erst war vorgesehen, Parkplatz C an die Linie 1 zu koppeln, wie sich aber herausstellte ist die Möglichkeit logistisch nicht machbar und dazu kommen dann noch die finanziellen Faktoren. Auch die Idee, den NC-Bus umzuleiten, wurde schnell wieder verworfen, da der Kostenfaktor für eine solche Abwicklung einfach zu hoch ist. Die einzige Möglichkeit sei, das gesamte Konzept des öffentlichen Nahverkehrs zu überarbeiten und zu erneuern und so eine Optimierung im Personenverkehr zu erreichen.
Hierfür ist in kommender Zeit eine weitere Sitzung geplant.