Verkehrssperre beginnt am 25. März

Auch in diesem Jahr wird es wieder die bekannte Verkehrssperre auf Norderney geben. Beginn des diesjährigen Saisonverkehrsverbotes ist der 25. März und Ausnahmegenehmigungen werden nur an Fahrzeuge ausgestellt, die eine grüne Plakette haben oder mindestens die Kriterien für die Schadstoffkasse 4 erfüllen. Fahrzeuge, für die im Jahr 2010 eine Ausnahmegenehmigung erteilt wurde, genießen Bestandsschutz, solange der Halter nicht gewechselt wurde. LKW können dagegen nur noch in diesem Jahr ihren Bestandsschutz genießen.

Für den Antrag von Ausnahmegenehmigungen muss das Rathaus aufgesucht werden. Am besten nimmt man den Antragsvordruck auf der Rückseite letztjährigen Ausnahmegenehmigung und es muss eine Kopie des Fahrzeugscheins beigefügt werden. Für Erstanträge kann man sich im Internet auf der Seite www.stadt-norderney.de/buergerservice/formulare Antragsvordrucke herunterladen. Das Verkehrsverbot endet am 1. November. Ein weiterer Abschnitt mit Verkehrssperre wird vom 26. Dezember bis 3. Januar 2016 sein.

Kurklinik: 100%ige Auslastung

Ein erfolgreiches Jahr hat die Kurklinik verzeichnen können. Die Schwerpunktklinik mit dem Standort auf Norderney behandelt Erkrankungen der Atemwege, der Haut, sowie Allergien und Erkrankungen des Muskel- und Skelettapparates. Außerdem ist die Diagnose und Behandlung von Schlafstörungen ein wichtiges Thema in der Inselklinik.

In der  vergangenen Saison 2014 hat die Reha-Einrichtung rund 2600 Patienten auf die Insel gelockt und die Bilanz zeigt 65000 Übernachtungen. Sehr erfreuliche Zahlen für die insulare Klinik der Deutschen Rentenversicherung Westfalen an der Kaiserstraße. Mit den 2600 Patienten im Jahr 2014 und den damit verbundenen zahlreichen Übernachtungen hat die Klinik eine Auslastung von 100 %. Auch in den vergangenen Jahren gaben die Statistiken derartige Bilanzen. Die direkte Strandlage der Reha-Einrichtung ist natürlich auch ein besonderer Anziehungspunkt für die Gäste.

Auf der anderen Seite leidet das Gebäude auch unter den Einflüssen der salzigen Luft, des Sandes und der Sonne. Daher sind für dieses Jahr einige Sanierungsmaßnahmen vorgesehen, im letzten Jahr war bereits mit einigen Arbeiten begonnen worden. Ebenfalls saniert werden sollen die Patientenzimmer und einige Brandschutzmaßnahmen müssen erneuert werden. Neben den Baumaßnahmen soll der normale Reha-Betrieb aber weiter laufen und so werden sich die Arbeiten zeitlich ein wenig in die Länge ziehen.

Umgestaltung der Schulküche zur Kantine

Bereits Ende letzten Jahres wurde beschlossen, dass die Grundschule eine Kantine bekommen soll, um den Ganztagsbetrieb an der Schule vernünftig abwickeln zu können. Die Kinder der Grundschule nehmen ihr Mittagessen aktuell in der KGS ein und dieses Problem soll schnell behoben werden. Allerdings wird die neue Kantine doch kleiner als anfangs vorgesehen. Man hatte erst vorgehabt, den bisherigen Werkraum, der sowieso saniert werden müsste, mit als neuen Raum für eine größere Kantine zu nehmen. Es ist aber gegen diesen Plan entschieden worden, da auf lange Sicht die Grundschule wechseln werde in das Gebäude an der Mühle. In Hinsicht auf diese Angelegenheit muss aber erst auf ein Gutachten des Beratungsbüros Biregio gewartet werden. Das Gutachten wird Anfang 2015 erwartet.

Die Kosten für die nun neu geplante kleinere Maßnahme belaufen sich auf etwa 50.000€. Der Förderverein hat ein Spende diesbezüglich zugesagt. Gleich zu Beginn des neuen Jahres soll der Umbau in der Grundschule losgehen.

Fährverkehr taumelt wieder

In den letzten Monaten häufiges Thema: Ausfälle im Fährverkehr! Wegen der Wetterlage und dem Niedrigwasser gibt es auch aktuell wieder Ausfälle von diversen Überfahrten von und nach Norderney. Am Mittwoch 28.01. zum Beispiel fallen die Überfahrten ab Norddeich um 10:30 Uhr und 11:45 Uhr aus. Außerdem gecancelt sind die Fahrten ab Norderney um 10:15 Uhr und 11:45 Uhr. Laut Prokurist und Fahrdienstleiter der Reederei Norden-Frisia Heiko Knieper, ist die Niedrigwasserlage mit unter 4 Metern einfach zu wenig für die Fähren. Obwohl die eingesetzten Fähren Frisia II und Frisia IV schon sehr wenig Tiefgang haben, können diese trotzdem nicht zum Einsatz kommen.

Allerdings wird für die nächsten Tage schon wieder eine leichte Entwarnung gegeben, denn der Pegel wird wieder ansteigen. Laut Knieper ist durch die Südwindlage ein planmäßiges Auslaufen der Fähren am Donnerstag und Freitag zu 95% gesichert. Am Samstag könnte es nochmals einen Engpass geben bei den Fähren, die um 13:30 Uhr ab Norddeich und um 13:15 Uhr ab Norderney auslaufen. Es ist vorauszusehen, dass der Niedrigwasserspiegel immer weiter abfällt. Auch für die nächsten Wochen ist mit Einschränkungen zu rechnen, da neben der schwierigen Niedrigwasserlage auch noch die Wartung der Frisia II und der Frisia IX hinzukommt. Die Frisia IX ist ab heute für vier Wochen in der Werft und die Frisia II wird in der kommenden Woche für drei bis vier Tage in die Werft abberufen. Für gezielte Informationen über Fahrplanänderungen kann man sich auf der Internetseite www.reederei-frisia.de täglich auf dem aktuellen Stand halten.

Summertime: Rea Garvey und Revolverheld kommen!

Die Zeit ist abzusehen, bis es wieder heißt “Summertime@Norderney”! Vom 29. Juli bis zum 02. August wird an den Stränden Norderneys wieder so einiges geboten. Diesmal mit keinen geringeren wie “Rea Garvey” und “Revolverheld”. Den irischen Sänger und Gitarristen Rea kennt man beispielsweise aus der erfolgreichen Castingshow “The Voice of Germany” und auch seine aktuellen Songs wie  “Can’t say No” oder “Oh my Love” sind sehr erfolgreich. 2010 war er Frontmann der deutschen Band “Reamonn” und arbeitet nun immer wieder mit unterschiedlichen Musikern zusammen als Sänger und Songwriter.

Eine sehr große Berühmtheit der deutschen Musikszene sind “Revolverheld”. Seit Jahren erfolgreich und etabliert im deutschsprachigen Bereich, haben sie auch diesmal wieder großen Erfolg mit ihrem aktuellen Album “Immer in Bewegung”. Die Singleauskopplungen “Ich lass für dich das Licht an”, “Lass uns gehen” oder “Das kann uns keiner nehmen” dürften wohl dem einen oder anderen bekannt sein.

Im Rahmen der diesjährigen Summertime wird es natürlich zudem ein buntes Unterhaltungsprogramm für Kinder geben und das Warschauer Symphonie-Orchester wird auch wieder vertreten sein. Die Band Revolverheld wird am 31. Juli am Nordstrand auftreten. Das Konzert von Rae Garvey ist am 02. August. Die Anlage vor der Konzertbühne bietet Platz für rund 2000 Gäste und mit einer unvergleichlichen Meereskulisse. Karten für die Konzerte sind im Conversationshaus zu bekommen oder auf www.norderney.de. Die Preise für Revolverheld liegen bei: Stehplatz: 36,50€, Sitzplatz: 46,50€. Die Preise für Tickets für das Rea Garvey Konzert liegen Bei: Stehplatz: 45€, Sitzplatz: 55€.

Neues Nationalpark – Erlebniszentrum trägt den Namen “Wattwelten”

Bereits im letzten Jahr war Baubeginn für das Großprojekt “NEZ” (Nationalpark-Erlebniszentrum). Es mussten viele Hürden genommen werden, bevor es richtig los gehen konnte, wie etwa die Tatsache, dass die komplette Stromversorgung des alten Gebäudes unter diesem verlegt war, oder auch die ursprünglich geplante Höhe des Gebäudes, die noch einmal abgeändert werden musste. Diese ganzen neuen Planungen, die teilweise mit nicht kalkulierten Kosten verbunden waren, nahmen viel Zeit in Anspruch. Doch letztendlich ist das neue NEZ seinem Ziel mittlerweile sehr nahe gerückt und auf dem Dach des Gebäudes thront schon jetzt ein Ornithopter, der die Passanten aus der Höhe grüßt. Auch die Fassadenfront aus braun-rötlichem Douglasienholz und in Form von Wellen oder Sandrippeln lässt erahnen, welche tolle Optik das Gebäude bei Fertigstellung einmal haben wird. Die Holzelemente sollen aus der Ferne das Bild der Natur wiederspiegeln.  Mit dem Abriss des alten Nationalparkhauses ist also kein Fehler gemacht worden und man kann sich schon einmal voller Vorfreude auf das neue Nationalpark-Erlebniszentrum namens “Wattwelten” einstellen.23

Auch Norderneyer brauchen mal “Tapetenwechsel”

Die Feiertage sind vorbei, das Wetter eher kalt und ungemütlich und die Gaststätten und Hotels auf Norderney doch recht spärlich gefüllt. Ganz normal für diese Jahreszeit und beste Gelegenheit für die Einheimischen selbst den langersehnten Urlaub zu planen und in Angriff zu nehmen. Wie sich herausstellte, sind Kreuzfahrten in die Karibik wohl besonders beliebt bei den Insulanern, beispielsweise mit der AIDA. Es verschlägt aber auch viele Reisende auf die Kanaren, die Inseln des ewigen Frühlings, da das milde Klima hier eine willkommene Abwechslung  zum nassen und kalten Wetter in Ostfriesland ist. Auch die in der Nähe befindlichen Kapverden erfreuen sich immer mehr Beliebtheit. Selbst weite Flugreisen, wie etwa nach Australien, Asien oder in die Vereinigten Arabischen Emirate, werden gebucht. Aber nicht nur die Wärme, die Sonne und Strand sind Reizfaktor für die Norderneyer. Auch Reisen in Wintergebiete nach Österreich oder die Schweiz sind sehr beliebt und in Verbindung mit Skilaufen und Snowboarden sicherlich auch eine Erfahrung, die man hier in Ostfriesland selten bis gar nicht hat.

Nach wie vor beliebt ist immer noch das Reiseziel Mallorca. Insgesamt ist Spanien auf Platz eins in Hinsicht auf gebuchte Reisen. Aber auch Reisen nach Griechenland, Ägypten und die Türkei sind gefragt. Man kann sagen, die Reiselust ist groß und die Ziele eigentlich über die ganze Welt verteilt. Doch wenn der Frühling kommt, brauchen die Norderneyer nicht mehr reisen, denn Norderney ist Ihre Urlaubsinsel Nr. 1!20

Sternsinger sammeln für guten Zweck

Auch in diesem Jahr waren die Sternsinger wieder auf Norderney unterwegs, verkleidet als “Weise aus dem Morgenland”. Mit Unterstützung von Jutta Dinkelmann und Diakon Markus Fuhrmann zogen die Kinder am 4. Januar von Haus zu Haus  und sammelten Geld für ein Hilfswerk. Auch die Betriebe, die sich vorher bei der katholischen Kirche angemeldet hatten, wurden besucht und es wurden fleißig Spenden gesammelt.

Die Sternensinger, die in diesem Jahr “nur” Mädchen waren, ersungen sich den stolzen Betrag von 1453,20€. Hinzu zu der Haussammlung der Kinder kamen noch die Kollekten aus der Kirche und so konnte ein Betrag von 2447,72€ an ein Hilfswerk für Kinder auf den Philippinen überwiesen werden. Denn gerade diese Kinder sind zum großen Teil von Armut betroffen. Weitere Informationen hierzu gibt es auch auf www.sternsinger.org.

Bausaison auf Norderney auf dem Höhepunkt

Wie jedes Jahr spielt sich auf Norderney in den Wintermonaten alles ab, was mit Bauvorhaben und Umbauten zu tun hat. Den Bauherren ist es nur gestattet, Bauprojekte von Oktober bis Mitte Mai durchzuführen. Aus diesem Grund boomt derzeit die Bauphase auf Norderney und es wird so ziemlich an jeder Ecke gebaut und gewerkelt. In den letzten Jahren war es so, dass rund 100 Bauanträge jährlich gestellt wurden. Im Jahr 2014 aber wurde ein neuer Rekord aufgestellt und es sind rund 140 Neuanträge gestellt worden. Nicht alle Anträge sind mit riesigen Projekten verbunden, aber es gibt doch einige, die auch Straßensperrungen mit sich bringen oder wenigsten halbseitige Sperrungen. Außerdem ist teilweise der Busverkehr eingeschränkt und einige Bushaltestellen werden derzeit nicht mehr angefahren, da Baustellen die Bereiche blockieren.

Die größten Baustellen befinden sich aktuell in der Heinrichstraße, der Halemstraße, im Damenpfad, in der Mittel-/ Wilhelmstraße und in der Fischerstraße. In diesen Straßen ist durch die Baustellen die Beeinträchtigung so groß, dass Vollsperrungen hier unumgänglich sind. Weitere Baustellen befinden sich in der Friedrichstraße und in der Kampstraße, hier findet man momentan eine Straße mit halbseitiger Sperrung. Man kann hier also noch passieren. Baustellen mit geringer Verkehrsbeeinträchtigung befinden sich in der Winterstraße und im Rosenweg. Es ist möglich, dass in den nächsten Wochen noch weitere Baustellen hinzu kommen, Genaueres kann man aber noch nicht absehen. Weitere Infos zur Verkehrsbeeinträchtigung findet man auch auf der Internetseite www.stadt-norderney.de.

Kap-Sanierung noch ungeklärt

Das Kap ist ein wichtiges Wahrzeichen Norderneys und ist leider seit letztem Sommer gesperrt, zur Sicherheit der Gäste und Insulaner. Es sind Gesteinsbrocken am Kap gefunden worden, die durchaus von dem alten und maroden Wahrzeichen stammen könnten, wie Bürgermeister Frank Ulrichs vor gut 6 Monaten erklärte. Daher sei es vorerst sicherer für alle, den Zugang zum Kap zu sperren. Es ist bereits ein Gutachten eingeholt worden, aber aus Kostengründen habe man erst einmal von weiteren Untersuchungen abgesehen.

Das Thema Kap ist aber weiterhin aktuell und ein wichtiger Punkt für die Stadt. Ob eine Klärung 2015 statt finden kann ist aber noch ungewiss, da die Sanierung mit extrem hohen Kosten verbunden ist, die mehrere hunderttausend Euro in Anspruch nehmen würde. Man könne im Zusammenhang direkt das Umfeld und die Düne aufwerten und erneuern, so Ulrichs. Ein konkreter Plan ist aber abhängig von den politischen Haushaltsbesprechungen.

Im Frühjahr soll es vielleicht eine weitere Untersuchung geben, woraufhin das Kap im Idealfall erst einmal wieder geöffnet werden kann.