Überführungsfahrt mit tragischem Ende

Am 24. November, einem kalten Montag mit rauem Seegang, kam es rund sieben Kilometer vor Norderney zu einem schweren Seeunglück, bei dem zwei Menschen ihr Leben verloren. Gegen acht Uhr am besagten Tag sendete der Kapitän der Barge, die gerade auf der Überfahr von Dänemark nach Holland war, ein “Mayday”, mit dem er die unmittelbare Bedrohung seines Lebens und dem seiner Besatzung ausrief. Das Schiff drohte zu sinken! Unmittelbar nach dem SOS des flachen Arbeitsschiffes lief der auf Norderney stationierte Rettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zur Unglückstelle aus. Ebenso nahmen Kurs auf die Unglückstelle nahmen umliegende Schiffe, die von der Seenotleitung Bremen alarmiert wurden. Die Marine schickte schnellstmöglich einen Such- und einen Rettungshubschrauber auf Kurs des in Seenot geratenen Schiffes und der Nordseeschlepper “Nordic”, der sich ebenfalls in der Nähe des havarierten Schiffes befand, holte umgehend seine Anker ein, um zur Hilfe zu kommen.

Nach einer halben Stunde, nachdem der Kapitän das Mayday gesendet hatte, erreichten die Rettungskräfte den Unglücksort und musste feststellen, dass das Schiff bereits gesunken war und auf der Wasseroberfläche Ausrüstungsteile des Schiffes, Kraftstoff und Öl trieb. Sofort wurde mit der Suche nach den dem Kapitän und seinem Besatzungsmitglied begonnen. Die Suche wurde erschwert durch starken Seegang und die Sicht wurde durch die tiefstehende Sonne zudem noch eingeschränkt, wie die Seenotretter mitteilten. Schließlich wurden zwei leblose Personen von dem Suchhubschrauber gesichtet und wurden vom Tochterschiff der “Berhard Gruben” an Bord genommen. Die sofortig eingeleiteten Reanimierungsmaßnahmen der beiden Männer blieben leider erfolglos! Die DGzRS betonte, dass die Schiffbrüchigen bei ihrer Bergung leider keine Rettungswesten getragen hatten.

Nachdem der Hafen von Norderney weiträumig abgesperrt worden war, lief der Rettungskreuzer mit den Leichen ein. Die bereits am Hafen wartende Feuerwehr leistete Tragehilfe beim “Anlandbringen” der zwei leblosen Körper. Die Untersuchungen, wie es zu dem Unglück kommen konnte, dauern noch an. Es steht fest, dass der Kapitän ein 72-jähriger Däne war, was durch Ausweispapiere ermittelt wurde. Die Identität des zweiten Besatzungsmitgliedes ist noch ungeklärt.

Dong-Energy: Erste Anlage installiert

Der Offshore-Windpark “Borkum Riffgrund 1″ liegt rund 37 km vor der Insel Borkum. Der dänische Energiekonzern “Dong-Energy” gab nun bekannt, dass die erste Anlage von 78 Turbinen des Windparks erfolgreich installiert wurde. Vorgesehen ist die Inbetriebnahme der Borkum Riffgrund für das erste Halbjahr 2015 und soll mit einer Gesamtleistung von 312 MW die Produktion von viel grünem Strom unterstützen. Insgesamt wären das umgerechnet etwa 320.000 Haushalte, die mit diesem Strom jährlich versorgt werden könnten. Bereits im Sommer 2013 war mit den Installationsarbeiten auf dem Meer begonnen worden. Für das Jahr 2015 sind weitere Offshore-Windparks vorgesehen, wie “Gode Wind 1″ und “Gode Wind 2″. Nach Fertigstellung der Anlagen wird “Dong-Energy” rund 900 MW Leistung in der Deutschen Nordsee installiert haben und kann damit an die eine Million Haushalte jährlich mit grünem Strom versorgen. Die Koordination und der Bau der Anlagen findet im Norddeicher Hafen statt, wo die Firma ihre Betriebszentrale errichtet hat.

Nur gut vorbereitet auf Wanderschaft!

Immer wieder passiert es, dass vor allem Urlauber die Gefahren des Meeres unterschätzen. Wie auch am vergangenen Dienstag, als eine Familie aus Baden-Württemberg unterwegs war auf der Sandbank vor Langeoog.

Der 35-jährige Mann, seine 33 Jahre alte Frau und die neun und zwölf Jahre alten Kinder waren bei einem ausgelassenen Spaziergang in der Natur völlig von der heranschleichenden Tide überrascht worden. In kürzester Zeit war ihnen der Rückweg über den Priel nicht mehr möglich und sie waren vom Wasser eingeschlossen. Zunächst wurde die Langeooger Feuerwehr informiert und schickte ein Motorboot zur Rettung der in Gefahr geratenen Personen. Beim Versuch, die Sandbank anzufahren, streikte aber dummerweise der Motor des Schlauchbootes und es musste nach einer Alternative gesucht werden. Hier kam dann der ADAC-Hubschrauber Christoph 26 zum Einsatz und landete innerhalb kürzester Zeit gleich drei Mal auf der Plate. Alle Beteiligten wurden wohlbehalten zum Hauptstrand zurück gebracht.

Wal gestrandet

Vor ziemlich genau einer Woche ist durch den Sturm und die daraus entstandene Brandung ein kleiner Schweinswal direkt an der Weißen Düne angespült worden. Das Tier trieb am Mittwoch gegen 11:00 Uhr an und strandete dort, wie ein Mitarbeiter des TND berichtete. Mitarbeiter des NLWKN (Niedersächsischer Betrieb für Wasserwirtschaft, Insel- und Küstenschutz) und ebenfalls der Technischen Dienste Norderney versuchten mehrmals das Tier wieder ins Wasser zu bringen. Doch leider immer wieder ohne Erfolg. Zum Glück war das Meer an diesem Vormittag in großer Aufruhr und unterstützte die Helfer mit einer sehr großen Welle, die den Schweinwal wieder ins Meer trug. Dieser konnte unversehrt seine Reise in der Nordsee fortsetzen.

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Samstagabend wurde es “superdufte”

Am vergangenen Wochenende hatte sich Christian Hausmann vom “Hausmanns Kost & Deli” etwas Besonderes passend zum Saisonende einfallen lassen. Mit den Djs Rike (Wordandsound) aus Hamburg und Christian Weber, bekannt aus dem Hamburger Pudel-Club, hatte sich Hausmann eine superdufte Idee ausgedacht und und den Namen für den Abend voller gutem Essen und toller Musik direkt beibehalten.

Unter dem Motto “Superdufte” ging es bereits ab 16:00 Uhr am Samstagnachmittag los mit Musik im Deli von Hausmann in  der Jann-Berghaus-Straße. So richtig startete das Event dann gegen 21:00 Uhr bei Soufi und Hüssein im Atelier Art&Bar, wo die beiden Hamburger Djs und Christian Hausmann selbst, der ebenfalls für einige Jahre als Musikkaufmann und Dj in Hamburg gelebt hatte, auflegten und für einen vielseitigen Abend sorgten. Hausmann war damals unter dem Namen “Hausman C” bekannt, bevor er wieder auf seine Heimatinsel Norderney zurückkehrte.

“Listen Lüstern Lauschen”- Allan Taylor gibt Konzert

Es ist wieder soweit! Das nächste Konzert der erfolgreichen Reihe “Listen Lüstern Lauschen” steht auf dem Plan. Diesmal mit Weltstar Allan Taylor, der gebürtiger Brite ist. Schon mehr als 60 Künstler weltweit haben bisher eine Lieder in ihr Repertoire aufgenommen und er gilt als feinsinniger Poet, der mit seinem umwerfenden, detaillierten und trotzdem einfach klingenden Gitarrenspiel und seiner sanften Stimme das Publikum voll und ganz in seinen Bann zieht. Bekannt als “Meister der nachdenklichen Töne”  sieht sich der 70-jährige Musiker selbst in der Tradition des “Traveling Troubadours”, übersetzt etwa “Tanzen und Weiterziehen”. Mittlerweile seit 40 Jahren ist er Solo wie auch mit Musikerkollegen unterwegs und äußerst erfolgreich.

Am Samstag, den 25. Oktober dürfen wir Allan Taylor im Geimendehaus an der Gartenstraße begrüßen und die Erwartungen können gern hochgeschraubt werden. Konzertbeginn ist um 19:30 Uhr und Karten sind im Vorverkauf im Reisebüro am Kurplatz für zehn Euro zu bekommen. An der Abendkasse kostet der Eintritt zwölf Euro.

Straßensperrungen über die Wintermonate

Auf Norderney werden über die kommenden Monate einige Straßen gesperrt sein. Betroffen sind die Mittelstraße und die Wilhelmstraße zwischen der Georgstraße und der Bülowallee. Außerdem wird im Rahmen von Arbeiten an den  Versorgungsleitungen eine Straßensperrung in der Nordhelmstraße zwischen Main- und Weserstraße verhängt. Die Straßensperrungen der entsprechenden Straßen in Form von Vollsperrungen sind vorgesehen bis zum 14. Mai kommenden Jahres.

Die Durchfahrt bis zur Baustelle wird Anliegern freigegeben. Bezüglich des Busverkehres ist darauf hinzuweisen, dass folgende Bushaltestellen nicht angefahren werden: Nordhelmstraße, Waldweg, Nordbad und Am Kap. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert. Anwohner der oben genannten Straßen werden gebeten, ihre Müllbehälter an der nächsten befahrbaren Straße zur Entsorgung bereit zu stellen.

Eine Woche rund um die Zugvögel

Es ist wieder soweit! Jährlich machen sich Millionen Zugvögel auf die Reise in ihre Brut- oder Überwinterungsgebiete. Dabei machen sie auf ihrem Weg immer Rast im Wattenmeer. Die Nationalparkverwaltung möchte dieses Phänomen gern in den Fokus rücken und bietet in dieser Woche unter dem Motto “Norderneyer Vogelkieker” diverse Angebote an.

In dieser Woche kann man mit den Mitarbeitern des Nationalparkhauses die Vögel an verschiedenen Standorten auf der Insel beobachten. Interessierte haben die Möglichkeit, das Verhalten zu beobachten und die Arten der Tiere zu bestimmen. Unterstützt wird man hierbei durch die Nationalparkhaus-Mitarbeiter und die Nationalparkwacht, die gern ihre vorhanden Ferngläser und Spektive zur Verfügung stellen und mit Sachverstand und Bestimmungsbuch zur Seite stehen. Wer also ein bisschen Natur hautnah erleben möchte, kann sich an folgenden Tagen an unten angegebenen Positionen einfinden:

Mo. 13.10.     – Westseite Surferbucht
Di. 14.10.    – Westseite Surferbucht
Mi. 15.10.     – Südstrandpolder Sielteich
Do. 16.10.    – Südstrandpolder Sielteich
Fr.  17.10.    – Südstrandpolder
Sa. 18.10.    – Parkplatz Ostheller

Verlängerung: Sonderausstallung in Bademuseum

Die Sonderausstellung unter dem Motto “Bernstein- Gold des Meeres” sollte im Bademuseum zum 12. Oktober ihr Ende finden. Da sich die kreative Ausstellung aber großer Beliebtheit erfreut, gibt es eine Verlängerung bis zum kommenden Sonntag, den 19. Oktober. Die Öffnungszeiten sind immer Dienstag bis Sonntag von 11:00 – 16:00 Uhr. Außerdem können bis zum 17. Oktober noch Kreativkurse bei Gemmologin Brigitte Möser-Ahr belegt werden, in denen man das Bernsteinschleifen entdecken kann.

Wer Interesse an solch einem Kurs hat, kann sich direkt an der Museumskasse anmelden oder telefonisch unter: 04932-935422.

“Fools Garden” auf Norderney

Am vergangenen Freitag war die weltbekannte Band “Fools Garden” zu Gast auf Norderney, um ein tolles Konzert zu geben.  Mit Intelligent Pop und Rock begeisterten die Musiker das Publikum im Cafe Extrablatt am Kurplatz. Vor elf Jahren wurde die Band in Neubesetzung fortgeführt und tritt seither erfolgreich mit neuen musikalischen Einflüssen auf. Mit ihrem aktuellen Album haben “Fools Garden” vor allem auch in Russland, China und Litauen sehr großen Erfolg.

Hervorheben darf man wohl noch, dass das Konzert der Band am Freitag “Gratis” war und es sogar noch unter allen Zuschauern eine Verlosung für ein Privatkonzert gegeben hat!