“Bernstein- Gold des Meeres” bekommt Zuwachs

Seit einigen Wochen nun ist die Sonderausstellung “Bernstein- Gold des Meeres” im Bademuseum auf Norderney zu betrachten. Neben den Schätzen und Fundstücken aus Bernstein, die bis jetzt ihr zu sehen waren, ist nun auch ein ganz besonderes Stück dazu gekommen. Durch die Leihgabe der Bernstein-Drechslerei des größten Deutschen Bernsteinmuseums in Ripnitz-Damgarten in Mecklenburg-Vorpommern, ist es den Besuchern möglich, einen Blick auf ein Bernsteinkästchen mit historischem Vorbild aus dem 17. Jahrhundert zu werfen. Sicherlich gibt es neben diesen tollen Einzelstücken auch andere Gegenstände und Schmuckstücke, die nicht unbedingt alltäglich sind. Bernsteinexpertin Brigitta Möser-Ahr erklärt in einem Kurzfilm hierzu interessante Einzelheiten, wie etwa, dass ein elektrisch aufgeladener Bernstein in früheren Zeiten als “Kleiderbürste” verwendet wurde. Ein Besuch der Sonderausstellung ist bestimmt lohnenswert!

Starßensperrungen bei Islandman

Der jährliche Islandman-Triathlon steht an. Durch das sportliche Event werden am Samstag von 13:00 – 17:00 Uhr mehrere Straßen über einen kurzen oder längeren Zeitraum gesperrt sein. Vollsperrungen während der Veranstaltung gibt es im Karl-Rieger-Weg, Am Dünensender, Am Golfplatz und Am Leuchtturm, außerdem bei der Zuwegung zur “Oase”.

Nur teilweise oder kurzzeitig gesperrt werden folgende Straßen und Wege: Lütje Legde, Waldweg, Kiefernweg, Jadestr., Nordhelmstr., Emsstr., Lippestr., Birkenweg, Am Januskoft, Viktoriastr., Brunnenstr., Georgstr., Am Weststrand, Weststraße, Hafenstr., Bülow-Allee, Janusstr., Marienstr., Feldhausenstr., Mühlenstr., Gartenstr., Jann-Berghaus-Str., Bgm.-Willi-Lührs-Str., Benekestr., Südstr. und die Richthofenstr. Anwohner dieser Straßen werden gebeten, die Sperrungen der genannten Straßen und Wege zur Kenntnis zu nehmen und mögliche Verzögerungen einzuplanen.

Ab heute heißt es “Fisch und Meer”

Der Köcheverein Nynorderoog und der Dehoga (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) laden ab heute zu einem kulinarischen Event der besonderen Art ein. Um 12:00 Uhr heute Mittag geht der Startschuss und die Besucher können unter anderem leckere Fichgerichte probieren oder auch selbst aktiv werden beim lustigen Krabbenpulen oder Austernknacken. Es wird vor Ort direkt nach der Eröffnung eine leckere Fischsuppe gekocht, die zum Probieren für die Gäste bereit gestellt wird. Außerdem werden Cocktails gemixt, es gibt eine Fischversteigerung wie man sie vom Hamburger Fischmarkt kennt und es warten weitere leckere Fischgerichte auf die Gäste. Unterstützt wird das bunte Programm durch abwechslungsreiche Livemusik, es wird Auftritte des Heimatvereins geben und der KGS-Big-Band.

Neben dem aktiven Programm an diesem Wochenende gibt es auch eine “Cooking Challange”, bei der Hobbyköche ihre Ideen und Rezepte einreichen können. Diese Challange läuft noch  bis Ende des Jahres und die fünf besten Gerichte werden dann eine Woche lang in Norderneyer Gaststätten und Betrieben verkauft. Die meistverkaufte Speise wird dann letztlich den Hauptpreis gewinnen.

Programmübersicht “Fisch & Meer”

Freitag 27. Juni:
12:00 Uhr: Eröffnung
12:15 Uhr: Köcheverein kocht Fischsuppe zum Probieren
12:45 Uhr: Krabbenpulen
13:00 Uhr: Austernknacken
13:15 Uhr: Krabbenpulen
13:30 Uhr: “Fisch leicht gekocht”
14:00 Uhr: Fischversteigerung
14:30 Uhr: Krabbenpulen
15:00 Uhr: Michael Kleimann mixt Cocktails
15:45 Uhr: Austernknacken
16:00 Uhr – 22:00 Uhr: Livemusik

Samstag 28. Juni:
12:00 Uhr: Krabben satt, das längste Krabbenbrot
13:00 Uhr: Krabbenpulen
13:30 Uhr: Norderneyer Dreikampf, Krabbenpulen, Austernknacken, Seezunge abziehen
14:00 Uhr: Norderneyer Seeluftschinken zum Probieren
14:30 Uhr: Fischversteigerung
15:00 Uhr: Michael Kleimann mixt Cocktails
15:20 Uhr: Livemusik
17:00 Uhr: Norderneyer Heimatverein
18:00 Uhr – 22:00 Uhr: Livemusik

Sonntag 29. Juni:
12:00 Uhr: Fischgerichte zum Probieren
15:00 Uhr: KGS-Big-Band
18:00 Uhr: Abschluss

Segelwettfahrten vor Norderney

Am vergangenen Wochenende hat der Arbeitskreis Jugendsegeln im Niedersächsischen Wattenmeer, auch A-Watt genannt, rund 80 Kinder und Jugendliche mit Eltern und Betreuern auf Norderney empfangen. Geladen waren die Teilnehmer aus Greetsiel, Norddeich, Juist, Borkum, Bensersiel und Spiekeroog zum bereits 15. A-Watt-Jugendsegelwochenende und so fand bei passendem Wetter ein tolles Segelevent statt. Am vergangenen Freitag reisten die Teilnehmer mit 26 Jugendjollen an, bepackt mit Zelten und Ausrüstung, über See und über Land. Auch der Seglerverein Norderney e.V., welcher nun schon zum 3. Mal Gastgeber dieser Veranstaltung war, trat mit seiner Kinder- und Jugendgruppe an. Die rund 30 Teilnehmer des Seglervereins teilten sich auf 13 Boote auf und starteten so gut gelaunt in die Segelwettfahrten.

Thema “Hunde” immer wieder aktuell

Auf der letzten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Verkehr wurde wieder verschärft das Thema “Hunde” unter die Lupe genommen. Immer wieder treten Beschwerden über die Vierbeiner auf, vor allem in Hinblick auf die Hinterlassenschaften der Tiere. Trotz der Tatsache, dass es an vielen Stellen auf der Insel kostenlos Tüten für die Entsorgung des Hundekots gibt, ist eben der Hundekot momentaner Bescherdegrund Nr. 1, da sich viele Hundebesitzer wohl nicht gezwungen fühlen, die Exkremente Ihres Hundes wie vorgesehen zu entsorgen. Dabei könnte doch alles so einfach sein!

Außerdem wurde sich mit dem Thema “Leinenzwang” für Hunde beschäftigt. Seit nun 20 Jahren gibt es auf Norderney die Regelung, das die Hunde im Stadtgebiet von Norderney an der Leine zu führen sind und dies in dem Zeitraum vom 01. März bis 31. Oktober eines jeden Jahres. Dies ist durch die Gefahrenabwehrordnung festgeschrieben. Nun wird vorgesehen einen ganzjährigen Leinenzwang für Hunde einzuführen. Dieser soll sich erstrecken auf Gebiete, wie öffentlich zugängliche Straßen, Plätze, Kuranlagen, Wege und andere Kurbereiche, außerdem auch am Badestrand. Ebenfalls sind für diese mögliche Änderung Beschwerden der Grund, die bei der Kurverwaltung eingehen. Bislang war in den Wintermonaten der Leinenzwang aufgehoben, weil die Gästedichte hier entsprechend niedrig war. Dies hat sich in den letzten Jahren aber so stark geändert, dass man diesen Leinenzwang sehrwohl auch in den Wintermonaten einführen kann.

“White Sands” lockt zahlreiche Gäste

Das White Sands-Festival hat dieses Jahr mal wieder die Insel zum Kochen gebracht. Bekanntlich geht es an diesem berühmt-berüchtigten Pfingstwochenende ja ziemlich ab auf der Insel und viele junge Leute lassen hier mal so richtig die Sau raus. Wie zu erwarten war dies auch dieses  Jahr wieder der Fall. Unterstützt vom herrlichen Wetter, das die Besucher an jeder Ecke und Nische zum Grillen und Relaxen animierte, nahm das “White Sands” seinen Lauf! Der Einzelhandel hatte sich im Vorfeld bereits bestens auf den Besucheransturm vorbereitet und sich reichlich mit Getränken, Grills und Bierfässchen eingedeckt. In Verbindung mit Sonne, Sand und Meer floss der Alkohol nicht zu knapp und in Hinblick auf die 40.000 Gäste, die die Insel zu Pfingsten stürmten, war natürlich auch viel Müll entstanden. Schade ist nur, dass leider wenig Rücksicht genommen wurde auf den Strand mit den Glasscherben, die durch das Zerschmettern von Glasflaschen entstanden sind. Gerade hier ist es schwierig alle Scherben restlos aus dem Sand zu entfernen, was widerum gefährlich für alle Strandbesucher werden kann. Warum nicht einfach den Abfall ordnungsgemäß entsorgen, auch wenn man eine Kleinigkeit getrunken hat?? Soviel Respekt sollte man der Insel doch eigentlich entgegen bringen!

Im Großen und Ganzen ist aber alles recht ruhig abgelaufen und auch auf den Partys im Haus der Insel gab es keine größeren Vorfälle. Unterstützung in Sachen Sicherheit bei diesem riesigen Event gab es von zahlreichen Bereitschaftskräften, die neben den Norderneyer Polizisten aus ganz Niedersachsen zur Verstärkung gekommen waren. Ebenfalls vor Ort war die DLRG, das DRK und die Freiwillige Feuerwehr.

Wer findet passenden Namen?

“NEZ”- dies ist der Name oder eher die Bezeichnung für das neue Nationalparkerlebniszentrum am Norderneyer Hafen. Im Großen und Ganzen eine absolut passende Bezeichnung für das Gebäude, in dem man alles über das Meer und das Wattenmeer erfahren kann. Der Name hat sich etabliert und solle das neue NEZ vom alten Nationalparkhaus abheben, so die Stadt Norderney in einer Pressemitteilung. Allerdings reicht dieser Name noch nicht ganz aus. Das Nationalparkerlebniszentrum soll einen eigenen Namen bekommen, in dem möglichst viel über das Thema Meer und Wattenmeer reflektiert wird. Die Stadt Norderney hat sich hierzu eine Kleinigkeit ausgedacht: Wer Lust hat, kann sich an der Namensfindung beteiligen. In einer Ideensammlung werden die eingegangenen Vorschläge geprüft und es wird nach dem zukünftigen Namen für das NEZ gesucht. Wer bereits schon jetzt Ideen hat, wie der Name möglicherweise aussehen soll, der kann noch bis zum 30.06. schriftlich seine Ideen an Stadt@norderney.de einsenden. Die kreative Gestaltung des Namens sollte auf jeden Fall gut einzuprägen sein, einfach und klar. Besonders wichtig sind Individualität und Flexibilität im Namen, da der Name auch geeignet sein muss für die Umwandlung des Hauses in das Weltnaturerbe-Besucherzentrum. Alle Ideen werden mit großem Interesse gelesen!

White Sands- Heute geht’s los!

Traumhaftes Wetter mit hochsommerlichen Temperaturen, Sport- und Partyevents und das Meer in unmittelbarer Nähe! Das White Sands Festival steht wie es aussieht dieses Jahr unter einem guten Stern. Vorausgesagt sind Temperaturen zwischen 20°C und 30°C. Besser kann es zu diesem besonderen Event doch gar nicht laufen!

Ab heute geht der Startschuss für das beliebte sportliche Highlight mit anschließenden Partys, die bereits meist weit im Vorfeld ausverkauft sind. Heute um 14:00 Uhr geht es los mit der Qualifikation für das Hauptfeld im Beachvolleyball. Rund 16 Damen- und Herrenteams der Spitzenklasse kämpfen um wichtige Qualifikationspunkte und um insgesamt 5000€ Preisgeld. Am Samstag und Sonntag wird um den Turniersieg gespielt. Die Finals sind für Sonntag um 14:30 Uhr bei den Frauen und um 15:30 Uhr bei den Männern geplant.

Auch im Windsurf-Cup darf man große Erwartungen haben. Sogar Deutschland erfolgreichster Windsurfer Bernd Flessner, der seine Karriere eigentlich bereits beendet hatte, ließ durchblicken, möglicherweise noch einmal auf sein Brett zu steigen und das Wasser rund um seine geliebte Insel Norderney unsicher zu machen. Er möchte eventuell im Slalomwettbewerb starten, wenn seine körperliche Verfassung dies zulässt. Außerdem wird Dennis Müller Norderney bei der Norderney-Regatta vertreten. Ein großer Favorit im Windsurfing ist der Kieler Vincent Langer, der bereits im letzten Jahr überragend beim White Sands abgeschnitten hatte. Die Wettkämpfe können also mit großer Spannung erwartet werden.

Das Rahmenprogramm rund um die Sportevents muss natürlich aus stimmen und so gibt es eine große Gastromeile, die das Ganze perfekt macht. Die Beachvolleyball-Spiele auf dem Centercourt können hervorragend von der Tribüne aus verfolgt werden, auf der bis zu 1000 Zuschauer Platz finden. Wer am Abend immer noch nicht müde ist, kann sich ins Norderneyer Partyleben stürzen und mit Glück eine Karte ergattern für die beliebten “White-Sands-Partys”.

Hafenterminal: Planungen dauern an

Aktuell gibt es auf Norderney so einige Großprojekte, die in Planung sind oder bereits in den Anfängen stecken. Neben der Strandkorbhalle und dem NEZ, bei denen schon mit Baumaßnahmen begonnen wurde, ist auch noch das neue Hafenterminal in Planung und soll möglichst schnell erneuert werden. Aber hierfür muss der Stadtrat erst einmal einen Bebauungsplan beschließen. Außerdem gibt es noch weitere Schwierigkeiten in der Gestaltung des Vorhabens. Vor gut zwei Wochen hatte die Reederei Norden-Frisia zu einer interfraktionellen Sitzung geladen und den Ratsleuten ihre Vorstellung von dem neuen Gebäude präsentiert.  Daraufhin hatten sich Vertreter der SPD, CDU und FWN mit der Frisia an einen Tisch gesetzt und die Sache besprochen. Nicht vertreten in der Runde waren die Grünen, was in der Partei für großen Unmut sorgte, denn man fühlte sich ausgeschlossen und gab vor, nicht eingeladen worden zu sein. Laut Angaben der Frisia waren die anderen Parteien aber auch nicht eingeladen worden, sondern sind selbst auf die Reederei zugekommen, um Weiteres zu besprechen.

Genaueres zu inhaltlichen Details und gestalterischen Planungen wollte die Frisia aber noch nicht bekannt geben, dazu sei alles noch ein wenig zu wage. Sämtliche Kritik sei aber aufgenommen und berücksichtigt worden. Vor einigen Tagen fand zudem ein Gespräch mit der Verwaltung statt und für Anfang Juli plant die Reederei dann die Veröffentlichung der Planungen für das neue Terminal.