Verdacht der Brandstiftung verhärtet sich

Vor knapp 2 Wochen kam es in einem Wohnhaus auf Norderney zu einem Brand. In besagter Nacht zu Mittwoch der vorletzten Woche befanden sich 12 Personen in dem Gebäude, welche hier ihre Personalunterkünfte hatten. Nachdem im Keller des Hauses ein Feuer ausgebrochen war, verbreitete sich schnell giftiges Rauchgas und zog in die Flurbereiche und Wohnungen.

Glücklicherweise wurde der Rauch von den Bewohnern registriert und 10 Personen konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Zwei weitere Bewohner im Obergeschoss mussten von der Feuerwehr mit einer Drehleiter in Sicherheit gebracht werden. Mehrere Personen wurden mit einer Rauchgasvergiftung anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Durch den entstandenen Schaden, der sich schätzungsweise im fünfstelligen Bereich befindet, ist das Wohnhaus erst einmal nicht mehr bewohnbar.

Bereits in der Nacht des Brandes hielt man die Option ‚Brandstiftung‘ für nicht ausgeschlossen. Die Ermittlungen dauerten an. Folgend wurde ein Gutachter aus Kiel bestellt, der den Brandort gemeinsam mit dem Norderneyer Krimalkommissar untersuchte.

Wie festgestellt werden konnte, sei ein technischer Defekt jedoch aufgrund genauer Untersuchungen des Kellerbereiches ausgeschlossen.

Der Verdacht der Brandstiftung bestätigt sich!

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Mehrere-Verletzte-nach-Brand-auf-Norderney,aktuelloldenburg5456.html