Ausstellung im Kurtheater

 

Noch bis zum 29. Juli ist in der Halle des Kurtheaters eine Verkaufs-Ausstellung der Künstlerin Karin Romeike zu sehen.
Wunderschöne Stillleben der besonderen Art (so empfinde ich sie jedenfalls) sind hier zu bewundern und erwerben. Viele schöne Motive auch als Postkarten.
Karin Romeike, geboren und aufgewachsen in Ostfriesland, hat als Untergrund für einige Arbeiten handgeschöpftes, grob gerissenes Japanpapier gewählt, darauf kommen die zarten Pastellkreiden besonders gut zur Geltung.
Ihren Motiven, Tassen, Kannen oder auch Terrinen mit Blumen und Blüten ist die Künstlerin sehr lange treu geblieben. Jetzt aber trägt sie mit Spachtel oder dickem Pinsel Acrylfarben, die nicht selten mit Sand oder verschiedenen Fasern gemischt sind, auf den Untergrund. Zum Beispiel auf alte Jeans! Taschen oder Gürtelschlaufen sind hier noch gut zuerkennen.

Die Malerin stellt seit vielen Jahren hier auf Norderney ihre Bilder aus, ist immer selbst anwesend (wie auch jetzt) und ist nun auf der Suche nach neuen, passenden Ausstellungsräumlichkeiten. Denn die Zukunft des Kurtheaters sowie des „Haus der Insel“ ist derzeit ja recht ungewiss.
Der Umfang der ausgestellten Bilder hat seit meinem ersten Besuch merklich abgenommen, Frau Romeike ist mit dem Verkauf in diesem Jahr sehr zufrieden, was sie letztendlich ihrer persönlichen Anwesenheit zuschreibt.
Hingehen lohnt sich!
Zeitgleich, noch bis zum kommenden Sonntag, schmücken im Conversationshaus  Werke der Malerin Ute Fischer die Wände. Auf ihren Bildern sollen „dem Betrachter alltägliche Gegenstände, unscheinbare Bildmotive, die oft nur am Rande wahrgenommen werden, ins Bewusstsein gebracht werden“.
B.E.

 

Nachwuchskünstler? Sie studieren und lassen sich inspirieren – unter einem Bild von Ute Fischer