Kalte Füße…

 

auch Schwäne haben ein dichteres Federkleid

…im Winter, kennen wir alle, bekämpfen wir alle; mit dicken Socken, noch dickeren Stiefeln und wenn das nicht mehr hilft, dann gibt’s ein heißes Fußbad.
Wären wir zum Beispiel ’ne Ente, dann wären besagte kalte Füße das Normalste und auch Überlebenswichtigste der Welt! Denn bei den Wasservögeln senkt sich die Temperatur in Füßchen und Beinen auf null Grad ab. Da hat Mutter Natur mal wieder sehr umsichtig gehandelt, bestünde doch sonst die Gefahr, dass sie mehr Wärme abgeben als sie wieder ersetzten könnten. Ein weiterer Vorteil: kalte Füße sorgen dafür, dass das Eis nicht antaut, sonst könnten sie anschließend daran festfrieren!
Während sich viele Säugetiere mit einem dichteren, dem so genannten Winterfell ausstatten, bekommen die Vögel entsprechend dichtere Daunen. Zusätzlich plustern sie sich kräftig auf, da sieht die Amsel dann schon mal fast wie ’ne Taube aus (größenmäßig). Nach diesem Prinzip tragen wir unsere be- / geliebten Daunenjacken, die halten warm, aber wir sehen  wie ein Preisboxer aus!
Im nächsten Leben bin ich eine Eiderente.
B.E.