Nordseekrabben

 

Krabbenkutter im Watt vor Norderney

Groß wie schon lange nicht mehr, sind die Nordsee- Krabbenbestände. Wird der Preis dann auch wieder niedrig wie schon lange nicht mehr?! Sollte er nicht, denn die Nordseekrabbe ist für Genießer noch immer was Besonderes und für besondere Dinge langen wir ja gern ein bisschen tiefer in die Tasche. Und auch wenn niedrige Preise unserem Portemonnaie ganz gut tun – die Krabbenfischer müssen schließlich auch leben! Und leicht ist ihr Job allemal nicht.

Laut einem Artikel in unserer Badezeitung war zu lesen: „…in der gesamten Deutschen Bucht seien vor allem in einer Meerestiefe von zehn bis 20 Metern sehr viel größere Bestände angetroffen worden, als in früheren Jahren“ – war da einer unten und hat geguckt? Na Spaß beiseite, zu diesem Ergebnis ist man aufgrund einer Studie über das Verhalten des Granat im Winter gekommen. Jährlich führen Fischereibiologen Langzeitstudien zur winterlichen Verbreitung der Krabben durch.

Nun müssen sich Krabbenliebhaber aber wohl doch noch einen richtig eisigen Winter wünschen? (Petrus arbeitet dran)  Denn, so hat man herausgefunden, ein milder Winter wirkt sich nachteilig auf die Nachwuchsproduktion aus! – Krabbenbrötchen doch in Gefahr?
Also erstmal gaaanz viel Frost!
B.E