Aus der „facebox“ wird die „neybox“

Ein umgebauter Badekarren auf dem Norderneyer Kurplatz  erregte die Gemüter und beschäftigte die Gerichte: Die Kurverwaltung der Insel hatte das historische Gefährt im Inneren mit moderner Aufnahmetechnik versehen und gab so den Gästen der Insel die Gelegenheit, im Internet per Video kostenlos Urlaubsgrüße zu verbreiten.

Die griffige Namensgebung „facebox“ gefiel allerdings den Betreibern des sozialen Netzwerkes „facebook“ gar nicht, sie witterten Verwechslungsgefahr mit dem eigenen Produkt und zogen vor Gericht, wo sie Recht bekamen: Per Gerichtsurteil wurde die Norderneyer Kurverwaltung zur Umbenennung ihres erfolgreichen Marketing-Sprosses gezwungen.
Auf ihrer eigenen Webseite www.norderney.de ließ sie abstimmen, und die Nutzer entscheiden sich für schnell für einen neuen Namen: Aus der „facebox“ wird künftig die „neybox“.

Das Rauschen, das der etwas skurrile Namensstreit („David gegen Goliath“) im Blätterwald verursachte, kann die Insel indes als zusätzlichen Werbeeffekt verbuchen.

P.S.: Raider heißt aber nach wie vor Twix. Sonst ändert sich nix. Oder so.