Unterhaltsame Darbietung oder Ruhestörung?

Das Thema Lärmschutz ist nach wie vor auf der Insel vertreten. Mittlerweile sind schon drei Vollzugsbeamte tätig, unter anderem auch wegen dem Bereich „Bülowallee“, der ab und an regelrecht zur Partymeile mutieren zu scheint.

Aber es geht auch um andere „Vergehen“, wie zum Beispiel um Ostern, als ein Junggesellenabschied für Aufsehen und Zuschauer sorgte. Am Kurplatz hatten sich die jungen Männer zu einem Trompetenensemble versammelt, ganz zur Belustigung der meisten Zuschauer.

Allerdings sind solche Auftritte in der Öffentlichkeit verboten, auch wenn sie häufig Anklang finden. Es gibt eben auch die Kehrseite von dem Ganzen, nämlich Menschen, die sich durch den Lärm gestört und belästigt fühlen. Falls diese sich dann über derartige Aktionen beschweren sollten, sind die Vollzugsbeamten verpflichtet einzuschreiten und die Versammlung aufzulösen.

Wenn sich aber niemand beschwert, sollte man recht locker mit solchen Situationen umgehen, wie Bürgermeister Frank Ulrichs mitteilte.

Wir finden, man sollte unterscheiden zwischen Ruhestörung, d.h. Lärm und Krawall abends und in der Nacht, und solchen musikalischen Einlagen, denn dies ist doch ein großer Unterschied.