„Erste Hilfe“ für Inselkirche

Wie vor kurzer Zeit berichtet, befindet sich die Inselkirche auf Norderney in einem Zustand, der zu wünschen übrig lässt. Das Dach des Kirchturms ist undicht und Wasser dringt ein. Außerdem ist das Mauerwerk absolut marode und es brechen immer wieder Gesteinsbrocken aus der Fassade. Diesen desaströsen Zustand haben Gutachter bereits bestätigt. Das endgültige Ergebnis steht allerdings noch aus. Hierüber wird letztendlich die Landeskirche entscheiden.

Bis aber über den umfangreichen Sanierungantrag entschieden ist, wird wohl noch etwas Zeit ins Land gehen. Daher mussten die aktuellen Schäden erst einmal oberflächlich gesichert werden, sodass niemand zu Schaden kommt durch herabfallende Steine. Die Westseite der Kirche wurde mit einem Gerüst versehen und eine regionale Baufirma hat die losen Steine vorerst herausgeklopft. An dieser Seite ist somit die Gefahr nicht mehr so groß, gerade weil sich hier ja auch der Haupteingang befindet. Als nächstes soll der Turm mit einem Netz versehen werden, um lose Steine fixieren zu können.

„Es geht leider nicht so schnell, wie wir uns das insgesamt wünschen würden“, so Pastor Stephan Bernhardt, der natürlich gern die endgültige Zusage der Landeskirche über die beantragten Fördermittel hätte.