Emotionale Atmosphäre beim „Unheilig“-Konzert

Wow…-das war vielleicht eine Gänsehaut-Stimmung beim Summertime-Konzert des „Grafen“ mit seiner Band. Bei Sonnenuntergang und Meeresbrise lauschten 2000 Fans im ausverkauften Konzert den Klängen von „Unheilig“. Der sonnige Abend hatte etwas ganz Besonderes. Die Bühne war in Kerzenschein gehüllt, als der Sänger erst beim zweiten Lied auf die Bühne sprang und das Publikum zum Mitgehen brachte. Der Leadsänger war gekleidet in seinem langen schwarzen Mantel, weißem Hemd und schwarzer Krawatte. Die Songs meist geprägt von Dingen, die zum Leben dazu gehören. Es geht um emotionale Gedankenwelten, teils auch etwas depressiv angehaucht, um Fragen, die sich mit dem Tod beschäftigen, doch die Botschaft ist, seine Träume niemals aufzugeben und an ihnen festzuhalten. Mit Songs wie „Geboren um zu Leben“ hatte er die Gäste voll auf seiner Seite und brachte alle zum Mitsingen. Bei Stücken wie zum Beispiel „Unsterblich“ und „Wo warst Du“ war zeitweise eine Todesstille in der Arena, das Feeling wirklich einzigartig.

Die Sympathie des Publikums hatte der Unheilig-Sänger eh schon auf seiner Seite. Trotzdem wurde alles noch verstärkt durch seine menschliche Art. Eine aufweckende Mischung aus Humor und Ernst und kleinen Anekdoten, die er der Menge vermittelte. Ein weiteres Highlight war das Treffen des „Grafen“ mit einem kleinen Jungen, der an einem seltenen Gen-Defekt mit schwerer Epilepsie leidet. Der Lions-Club Norderney und Rudi König von König Event Marketing haben das Treffen der Familie, die alle große Unheilig-Fans sind, organisieren können. Ganz zur Freude des kleinen Kilian, der an seinen Rollstuhl gebunden ist. Er erkannte seinen „Helden“ sofort und strahlte über beide Ohren.