Planungen zum NEZ gestalten sich als kompliziert

Das Nationalpark-Erlebniszentrum(NEZ) auf Norderney, welches direkt am Hafen liegt, ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Touristen und Anwohner auf der Insel. Die für Norderney repräsentative Einrichtung ist allerdings mittlerweile von innen wie auch von außen in die Jahre gekommen und es verlangt dringend nach einer kompletten Renovierung der Einrichtung, da sie den heutigen Ansprüchen nicht mehr gerecht werden kann. Um den Gästen und Einheimischen das Weltnaturerbe Wattenmeer realistisch nahe zubringen, ist eine komplette Neuausrichtung des Gebäudes unumgänglich.

Das Nationalpark-Erlebniszentrum soll eine neue touristische Attraktion darstellen und viele Besucher anziehen. Die Planung und Fertigstellung des Umbaus ist aber mit vielen Schwierigkeiten und Problemen verbunden. Es fing schon mit den Entwürfen des Hamburger Architekturbüros an, die auch öffentlich stark diskutiert wurden. Außerdem wurde eine Frist für die Fertigstellung bis 31. Dezember 2014 gesetzt, ansonsten würden die Fördermittel für das Projekt, die in diesem Fall 90% betragen, ernsthaft gefährdet. Es wird auch davon ausgegangen, dass das geplante Budget von 4 Millionen Euro nicht ausreichen wird und dementsprechend auch der Eigenanteil von 400.000 Euro. Ein weiteres Problem stellen die hohen Genehmigungsanforderungen des Kreises aufgrund der Lage im Hafen da.

Bei so vielen Schwierigkeiten bei solch einem Projekt ist es klar, dass die Personen, die im Vorfeld mit ganz viel Enthusiasmus und Energie an der Planung gearbeitet haben, so langsam aber sicher die Geduld verlieren.

Bürgermeister Frank Ulrichs ist aber bemüht um einen zügigen Fortgang des Vorhabens und sieht für den 30. Oktober eine Ratssitzung vor. „Es bedarf nun schnellstmöglich einer Entscheidung“, so Ulrichs.