Orkan „Xaver“: Gesicherte Erkenntnisse stehen noch aus

Vor etwa zwei Wochen fegte „Xaver“ über das Land. Mit Windgeschwindigkeiten bis Stärke 12 brachte er gleich drei Sturmfluten mit sich. Allerdings war der Sturm zum Glück nicht so heftig, wie zunächst befürchtet. Trotzdem haben die großen Wassermassen doch für zum Teil massive Dünenabbrüche gesorgt. Vor allem im Bereich der weißen Düne ist sehr viel Dünensubstanz „baden gegangen“.

In welchem Ausmaß die Abbrüche tatsächlich seien, wisse man noch nicht genau, erklärte die Pressesprecherin des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschatz (NLWKN) Herma Heyken. In der letzten Zeit war es größtenteils bei Niedrigwasserzeiten sehr diesig, sodass Luftbildaufnahmen, die zur Feststellung der Dünenabbrüche dienen, unmöglich waren. Sobald aber die erforderlichen Aufnahmen gemacht sind, erfolgt die Auswertung beim NLWKN und man hat einen konkreten Überblick über die Abtragungen. Diese wird dann nur noch kurze Zeit in Anspruch nehmen.