Überfahrtsbedingungen werden vor Ostern noch verbessert

Seit einiger Zeit nun ist es bekannt, dass die Reederei AG Norden-Frisia teils mit sehr großen Problemen bei der Überfahrt zur Insel Norderney zu kämpfen hat. Immer wieder kam es hierbei zu massiven Verspätungen oder gar zu Ausfällen von geplanten Überfahrten. Es ist zwar in letzter Zeit schon einmal ein Stück ausgebaggert worden, welches sehr kritisch an einigen Stellen gewesen ist, doch durch die ständige Bewegung des Wassers ist auch der Boden immer wieder verändert und wird an einigen Stellen immer wieder zum Problem werden.

Mittlerweile wird über dieses Thema seit mehreren Monaten diskutiert und immer wieder werden Sitzungen einberufen. Leider bisher ohne großen Erfolg. Erst am letzten Dienstag wurden die Vertreter des Wasser- und Schifffahrtamtes (WSA), der Stadt, von N-Ports, der Firma Dong Energy und der Reederei an einen Tisch gerufen, um mögliche Ergebnisse auszuarbeiten. Wiedermals hatte man sich hierbei aber wohl mehr oder weniger auf der Stelle bewegt, wie Bürgermeister Frank Ulrichs erklärte. Was aber sicher geplant sei, ist die Ausbaggerung von sehr kritischen Stellen noch vor Ostern. Allerdings werde dieses Ergebnis nicht besonders lange andauern und man müsse sich über alternative Maßnahmen einigen. Um die einzige Verbindung zum Festland tideunabhängig zu halten, wollen Reederei und Stadt nun eine Anfrage an höherer Ebene stellen.