Tücken des Meeres nicht zu unterschätzen

In letzter Zeit war es leider häufig den Nachrichten zu entnehmen, dass immer wieder Badegäste beim Schwimmen in der See in Not geraten. In einigen Fällen in diesem Jahr dramatischer Weise sogar mit tödlichem Ausgang. Die Strandbesucher unterschätzen die Gefahren, die das Meer birgt und gehen oftmals selbst bei Badeverbot ins Wasser, teilweise sogar Familien mit kleinen Kindern. Im Glauben, die Kinder ausreichend mit Schwimmflügeln vor dem Ertrinken geschützt zu haben, begeben sich diese Personen in akute Lebensgefahr und selbst sehr gute Schwimmer können gegen die oftmals extreme Strömung nicht ankommen und werden abgetrieben.

Die Gefahren, die man vor allem beachten sollte, sind meist mit dem Auge nicht zu erkennen, wie etwa Priele, Buhnen und Unterwasserhindernisse, gefährliche Ober- und Unterströmungen und außerdem Wind und Wellen. Eine weitere Tücke an einigen Stränden Norderneys ist die so genannte Rip-Strömung. Diese entsteht verstärkt bei vorgelagerten kleineren Sandbänken und es entsteht bei ablaufendem Wasser und stark ablandigem Wind eine extreme Strömung, die alles mit raus zieht, was sich in ihr befindet. Ein Schwimmen entgegengesetzt der Strömungrichtung wird hier zum Ding der Unmöglichkeit. Man sollte daher darauf achten, dass man nur an den bewachten Badestränden auf Norderney, wie z.B. am Weststrand, am Oststrand „weiße Düne“, am Nordstrand und am FKK-Strand, ins Wasser geht. Hier ist dann darauf zu achten, welche Farbe die Fahne hat und ob das Schwimmen im Meer erlaubt ist.