Verletzte Person bei Wohnhausbrand

Am Dienstag gegen 13:00 Uhr hat es einen Großeinsatz bei der Feuerwehr auf Norderney gegeben. Die Einsatzkräfte wurden alarmiert, weil es in einer Dachgeschosswohnung zu einem Küchenbrand gekommen war. Etwas in dieser Richtung konnten Passanten sicherlich schon erahnen, als sie die Richthofenstraße zu genannter Zeit passierten, denn das Straßenbild war geprägt von Absperrungen, Blaulicht und gelben Schläuchen.

Wie sich herausstellte, war der Brandauslöser wohl ein Topf mit heißem Fett, mit dem Essen zubereitet werden sollte. Hierbei war der Bewohnerin wohl ein wenig Fett auf die Herdplatte geraten und hatte sich direkt entzündet. Nachdem die Feuerwehr alarmiert wurde, hatte die Wohnungsinhaberin mit Nachbarn versucht, das Feuer zu löschen. Zum Glück rückte nach kurzer Zeit die Feuerwehr mit 45 Kameraden und vier Löschfahrzeugen an und sicherte zwei Rettungswege. Mit Atemschutzgeräten machten sie die Einsatzkräfte direkt an die Löscharbeiten. In die Wohnung gelangten die Feuerwehrmänner durch die Eingangstür und über eine Drehleiter eines Hubwagens, die Richtung Wohnungsfenster positioniert wurde. Das Feuer konnte sich durch die schnelle Reaktion der Löschkräfte nicht weiter ausbreiten und war somit auf die Küche der Wohnung begrenzt. Allerdings wurde die gesamte Wohnung durch den Rauch des Brandes kontaminiert und es muss geklärt werden, inwieweit die Dachbalken des Hauses Schaden davon getragen haben. Die Bewohnerin kam mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus.