Neuer Hafenterminal nimmt Gestalt an

Der neue Terminal am Norderneyer Hafen soll mehrere Aspekte vereinen. Zum einen die wichtige Überdachung für die wartenden Gäste, außerdem die energetische Effizienz und natürlich wichtig, der Flutschutz. Als 1997 der zweite Anleger auf Norderney gebaut wurde, war es schon im Gespräch, die Situation für die Gäste am Hafen zu verbessern, wie Carl-Ulfert Stegmann, Vorstand der Reederei Norden-Frisia, berichtete. Nun ist es endlich so weit und die Reederei hat doch schon sehr konkrete Pläne und Entwürfe für das neue Abfertigungszentrum am Hafen. Diese sind mittlerweile auch der Öffentlichkeit vorgestellt worden und finden vermehrt großen Anklang. Natürlich gibt es immer auch mal wieder ein „Contra“, was beispielsweise die Größe oder die Nutzungsmöglichkeiten des Terminals anbelangt, aber im Großen und Ganzen sprechen sich doch alle mehrheitlich „Dafür“ aus.
csm_Hafenterminal_Norderney_552x315_76af_e4273a43d8

Das Modell des Gebäudes zeigt, dass es sich über den kompletten Molenkopf erstreckt und soll etwa 1000 – 1200 Fahrgästen eine überdachte Fläche bieten. Außerdem ist für das Erdgeschoss ein Kiosk vorgesehen und nicht fehlen dürfen natürlich die sanitären Anlagen. Eine Etage höher, im ersten Stock, wird die Verwaltung der Frisia einziehen. Hier finden aber die Besucher auch eine Gastronomie mit Außenterrasse und spektakulärem Ausblick auf das Meer.  Am höchsten Punkt soll das Gebäude zehn Meter messen und beide Fähranleger miteinander verbinden. Um den Untergrund, auf dem gebaut werden soll, zu stärken, müssen vorweg erst einmal Bohrpfähle gesetzt werden. Rund 200 Stück, wie Architekt Ewald Lorek mitteilte. Hiermit wolle man, wenn alles mitläuft, möglichst noch in diesem Jahr beginnen. Das Vorhaben ist, den neuen Hafenterminal bis Winter 2016 geschlossen zu bekommen. Eine allzu große Einschränkung bei der Abwicklung des Fährverkehrs ist nicht vorherzusehen. Hier wird alles seinen gewohnten Gang gehen.

Der geschätzte Betrag für den Neubau am Hafen liegt bei etwa zehn Millionen Euro, man hofft aber, dass man leicht darunter bleibt.