Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf Norderney

 

Auf den Steinen steht jeweils der Name der Spender-Stadt

Gerade diesem Kaiser zu Ehren wurden viele Denkmäler errichtet und ein ganz Besonderes steht auf unserer Insel. Es ist mal nicht das obligatorische Reiterdenkmal, nein dieses hier hat die Form eines Obelisken.

1898 erbaut aus unterschiedlich großen Steinen, die von 71 (?)* deutschen Städten gestiftet wurden, erfolgte die feierliche Einweihung  zur Erinnerung an die Reichseinigung im darauffolgenden Jahr am Sedantag, dem 02.September.

Der erste Entwurf für das Denkmal auf Norderney kam von Paul Wallot, dem Konstrukteurs des Reichstagsgebäudes in Berlin. Da aber die finanziellen Mittel  für ein Denkmal von monumentaler Größe von Norderney nicht aufgebracht werden konnten, entschied man sich für eine schlichtere, sprich preisgünstigere, Version. In Anlehnung an den ersten Entwurf schuf der Bildhauer Georg Küsthardt das heutige Denkmal.
Die Büste des Kaisers und ein die Spitze schmückender Adler fielen dem Krieg zum Opfer (Metallspende). Als Ersatz für die Büste stiftete die Gemeinde Norderney eine Möwe aus Stein.

*ich muss wohl doch mal selber die Steine zählen, denn mal ist die Rede von 61, mal von 71 oder gar 75 Steinen die Rede. Aber in der Höhe sind sich alle Quellen einig: 13 Meter.
B.E.