Frisia hat wieder „freie Bahn“

Endlich abgeschlossen! Nach monatelanger Vorarbeit und langen Debatten über die Finanzierung für die notwendig gewesene Baggermaßnahme, ist die Meldung eingetroffen, dass nun mit den Arbeiten abgeschlossen wurde. Die Reederei AG Norden-Frisia zeigt sich äußerst zufrieden mit dem aktuellen Ergebnis durch die Baggermaßnahme des Laderaumsaugbaggers „Hegemann II“ und ist froh, nun auch bei Niedrigwasser wieder genügend Wasser unter dem Kiel zu haben. Peilmessungen im nördlichen sowie im südlichen Busetief hätten ergeben, dass die Arbeiten erfolgreich gewesen sind, wie Frisia-Fahrdienstleiter Heiko Knieper bestätigte. Ab jetzt könne der Fährverkehr wieder seinen geregelten Gang gehen und die pünktlichen Überfahrten nach Norderney und Norddeich seinen gesichert.

Der einzige kritische Punkt sei wohl, so Knieper, der Begegnungsverkehr an einer schwierigen Stelle, wenn sich also zwei Schiffe entgegenkommen. Man werde aber erst in der kommenden Zeit sehen, wie sich die Situation hier gestaltet. Man sei auf jeden Fall froh über die 1,90m Wasser unter dem Kiel, und das bei Niedrigwassser, wie auch Detlef Becker, Leiter des Baggerbüros vom Wasser- und Schifffahrtamt Emden (WSA), bestätigte.

Die Kosten für die komplette Maßnahme werden aber höher ausfallen als bisher vorgesehen. Eine genaue Summe wurde aber nicht genannt. Feststehe aber, dass der Bund die Kosten für die Maßnahme in Hinblick auf die Einschiffigkeit übernehme, der Rest werde aufgeteilt unter der Frisia, der Stadt Norderney und der Firma Dong, so Knieper.