Streit über Bergung

Im November letzten Jahres hatte es vor Norderney ein dramatisches Schiffsunglück geben, bei dem 2 Menschen ihr Leben verloren. Seither liegt das Wrack der MS „Zander“ am Grund des Meeres und wartet darauf geborgen zu werden. Aktuell verhindert dies aber noch die Frage nach dem Eigner des Schiffes, der dann auch für die Kosten der Bergung aufkommen muss. Die Klärung des Falles wird von den Juristen der Generaldirektion des Wasser- und Schifffahrtamtes  (WSA) durchgeführt und Streitpunkt ist immer noch die Frage, ob das Schiff bei der Überführungsfahrt bereits Eigentum des niederländischen Käufers war, oder noch im Besitz des damals dänischen Eigentümers.

Wie die Behörde meldete, könne eine solche Verzögerung ohne Probleme in Kauf genommen werden, denn das Schiffswrack liege in etwa 20 Metern Tiefe auf dem Grund des Meeres und stelle für die Schifffahrt keinerlei Gefahren dar. Außerdem sei die Unglücksstelle gekennzeichnet. Die Prüfung des Falles könne also ohne Probleme fortgesetzt werden, wie Günther Rohe, stellvertretender Leiter des WSA, mitteilte.