Geduld der Passagiere war gefragt

Bei der Überfahrt von Juist nach Norddeich am vergangenen Dienstag gab es teils erhebliche Probleme. Bekannterweise gibt es von Norddeich nach Juist und umgekehrt ja sowieso nur einen eingeschränkten Fährverkehr und so wurde das morgendliche Hochwasser gegen 6:45 Uhr am Dienstagmorgen ausgenutzt, um die zahlreichen Juisturlauber wieder an Festland zu bringen. Von der Frisia wurden 5 Schiffe eingesetzt, von denen 4 auch problemlos die Überfahrt schafften, doch ein Schiff fuhr sich fest und musste über 12 Stunden auf das nächste Hochwasser warten.

Rund 650 Gäste waren gezwungen über diesen langen Zeitraum auf der Frisia II zu verharren, bevor es am Abend Richtig Norddeich weiter gehen konnte. Einige Gäste, die mit anderen Schiffen noch den Norddeicher Hafen erreichen konnten, waren sogar gezwungen über diesen Zeitraum  im Juist-Terminal zu warten, denn ihr Gepäck befand sich auf der im Watt festgefahrenen Frisia II.

Es war also Geduld gefragt unter den vielen Heimreisenden. Außerdem hinzu kam noch die kritische Wetterlage, die aktuell extreme Auswirkungen auf den Bahnverkehr hat. So hatte die Bahn am Dienstagabend den Verkehr zwischen Norddeich und Emden komplett wegen Eisregen eingestellt. Zwar gab es ersatzweise einen Busverkehr, doch viele Urlauber wurden nach der „langen Reise“ im Hotel Fährhaus am Hafen untergebracht.