Es wird wieder gebaggert

Seit dem vergangenen Wochenende ist das Baggerschiff „Hegemann II“ wieder im Einsatz. Widerholt habe sich ein einer Stelle ein größeres Sandaufkommen gebildet, welches das Fahrwasser extrem beeinträchtigt und den Fährverkehr nach Norderney gefährdet oder bei Niedrigwasser sogar ganz zu Ausfall bringt. Die jährlichen zur Verfügung stehenden Mittel des Bundes von 150.000 Euro werden mit dieser Maßnahme wohl  direkt aufgebraucht werden, wie der Prokurist der Frisia Heiko Knieper mitteilte. Die Lage habe sich in letzter Zeit soweit zugespitzt, dass eine solche Maßnahme unumgänglich gewesen sei. Es ist vorgesehen, dass die „Hegemann II“ eine konstante Fahrwassertiefe von 1,90m herstellt, damit die Fähren ohne Problem, auch bei Niedrigwasser, passieren können. Die Baggermaßnahmen werden voraussichtlich noch bis zum Ende der kommenden Woche andauern. Man erhofft sich durch die Verbesserungsarbeiten für mindestens 1 Jahr Ruhe in Sachen Fahrwasser. Da der Etat des Wasser- und Schifffahrtamtes nur auf die besagte jährliche Summe begrenzt ist, hofft die Frisia, dass die weiterhin entstehenden Kosten aufgeteilt werden zwischen der Frisia selbst, der Stadt Norderney und dem Offshore-Windparkbetreiber Dong.

Außerdem im Gespräch ist eine komplette Verlegung des Fahrwassers nach Norderney, um endgültig etwas an der andauernden kritischen Situation zu ändern.