Krabbenkutter auf Grund gelaufen

In der Nacht vom vergangenen Dienstag auf Mittwoch lief der Krabbenkutter  „Germania“  im Fahrwasser der Osterems vor dem Borkumer Nordstrand auf Grund. Dem 17 Meter langen Stahlkutter gelang es nicht, sich aus eigener Kraft wieder zu befreien und so rief die zweiköpfige Besatzung gegen 2.30 Uhr um Hilfe. Die über den internationalen Sprechfunk-Notrufkanal 16 alarmierte Seenotleitung Bremen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) schickte die in Greetsiel beheimatete „Korsar“ zum Einsatzort, wo diese nach rund 45 Minuten Fahrt den Havaristen erreichte. Bei einem Seegang von rund 1,5 Metern und Windgeschwindigkeiten von bis zu 49 km/h hatte es die Korsar nicht gerade leicht und auch das Freischleppen des Kutters vor Ort scheiterte. Daraufhin erreichte folgend die Alfred Krupp mit dem Tochterboot Glückauf gegen 3.30 Uhr den Havaristen und der Glückauf gelang es, gegen 5 Uhr in der Früh, den Kutter bei auflaufend Wasser freizuschleppen.

Die Germania konnte ihre Fahrt ohne Probleme fortsetzen und niemand wurde verletzt.