Genehmigung der Bootshalle weiterhin ungewiss

Im Herbst 2016 stand die Bootshalle B lichterloh in Flammen und mit ihr sämtliche Boote des Seglervereins. Es entstand beträchtlicher Sachschaden und ein enormer immaterieller Schaden für die Bootseigentümer. Im vergangenen Jahr sollte bereits eine neue Halle für die Boote gebaut werden. Die Pläne und Kosten waren bereits abgestimmt, als es zu einem Stopp kam. Grund hierfür sind Altlasten von Bauschutt. Resultierend muss der Bodenuntersucht werden, wofür die Bodenschutzbehörde des Landkreises zuständig ist. Allerdings müssen die benötigten Löcher für die ausstehenden Untersuchungen vom Eigentümer „N-Ports“ gebohrt werden, damit im Anschluss mit dem Monitoring begonnen werden kann. Das bedeutet, es werden vom Gutachter über einen gewissen Zeitraum Bodenproben genommen, die dann ausgewertet werden müssen. Weiter müssen Grundwasseruntersuchungen vorgenommen werden und es wurde eine historische Erkundung vorgestellt. Hierbei wurden Zeitzeugen gefragt und die Aktenlage festgestellt. Am vergangenen Donnerstag gab es ein Treffen zwischen den Beteiligten, wobei erste Ergebnisse besprochen wurden.

In voraussichtlich vier Monaten soll es eine endgültige Entscheidung geben, was auf dem Gelände passieren wird. Wenn alles mitläuft, kann also im Mai möglicherweise endlich mit dem Bau der ersehnten Bootsalle begonnen werden.

Der Seglerverein hat vorübergehend erst einmal eine kleinere Halle angemietet, wo auch alle Boote sicher Platz finden, für Arbeiten im Winter ist hier allerings kaum Kapazität.